Die erste Gruppe brach schon vor den Vögeln auf

Foto: Volker Speckenwirth (WR)

Ennepetal.  Alle waren Gewinner, denn die Teilnehmer des Bürgermeister-Lauf- und Wandertages in Ennepetal haben tolle Eindrücke gewonnen, sportliche Gemeinsamkeit erlebt. „Vor Regen machen wir uns nicht bange“, zeigte sich das „Wanderherz Störring“, der „Besen-Mann“, der als Letzter ein Auge darauf wirft, dass niemand auf der Stecke bleibt, im Vorfeld jedoch zuversichtlich bezüglich Sonnenschein.

Sie waren früher unterwegs, als die Vögel anfingen zu zwitschern. Die Wandergruppe um Jost Störring, die um 5.40 Uhr an der Heilenbecke startete, kam lachend an der ersten Station, dem Bahnhof Ennepetal/Gevelsberg, mit rund 60 Personen an, die voller Optimismus waren, die komplette Stecke bewältigen zu können.

Bis zum Mittag haben 180 Anmeldungen vorgelegen, gab Fachbereichsleiter Peter Müller bekannt (im letzten Jahr rund 200 Teilnehmer insgesamt, bedingt durch das schlechte Wetter). Aber erfahrungsgemäß gebe es zahlreiche Quereinsteiger.

Ein Kind der Wandergruppe „Rund um Ennepetal“ um Jost Störring ist der Bürgermeister-Lauf- und Wandertag, der in diesem Jahr zum 5. Mal stattfand. Der Rundweg, immerhin 56 Kilometer, wurde erlaufen, „erwalkt“, erwandert. Alle Bürger, ob Groß oder Klein, waren angesprochen, sich an diesem Tag gemeinsam zu messen. Die Strecken waren frei wählbar zwischen etwa 11, 22, 33, 44 und 56 Kilometern.

Zentraler Veranstaltungsort war das Bremenstadion. Von dort ging es hinaus in die Natur. Die Aktiven wurden zum jeweiligen Startpunkt der Teilstrecke befördert oder von dort wieder zurück zum Stadion gebracht. Zu den Stationen neben Heilenbecke und Bahnhof Ennepetal, wo auch Rast eingelegt wurde, gehörten noch Meier am Külchen, Hasperbach am Ahlberg und Peddenöde.

Bremenstadion war zentraler Treffpunkt

Die Wanderungen wurden von Ortskundigen begleitet, wie z.B. die Walker von Rüdiger Matt, denen sich auch Hildegard Frede sowie Ingrid und Martin Wawrzyniak (RW Büttenberg) angeschlossen hatten. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und Ehefrau Ilona marschierten von Hasperbach zur Peddenöde.

Am Bahnhof Ennepetal wurden u.a. die „Königsstrecken“-Wanderer und die Walker von Carola Voß und Eva Abel (Skigemeinschaft) betreut. Müsli, Bananen und Äpfel lagen griffbereit. Die beiden Damen waren bereits das 5. Mal dabei und lobten die super Stimmung der Leute.

Mehr als 30 Ehrenamtliche begleiteten während des Wandertages die Aktiven auf ihren Etappen und versorgten sie an den Stationen. Einsatz zeigte auch das Deutsche Rote Kreuz, das die Streckenabschnitte den ganzen Tag über sicherte, so Frank Nieselt von der DRK-Einsatzleitung.

„Basis und Grundlage des großen Interesses ist die Freude, der Spaß und die sportliche Herausforderung bei der Fortbewegungsart Wandern“, sagt Jost Störring von der Gruppe „Rund um Ennepetal“. Klarer Schwerpunkt: Wandern in unserer Region. „Wir versprechen jedem, der sich an einer derartigen Wanderung noch nicht beteiligt hat, wunderbare Eindrücke, weil er so sein Ennepetal durch die Gesamtumrundung durch beeindruckende Aussichten kennen lernt“. Zum 5. Mal dabei sei die lustige Truppe, die „Williams-Brüder“, die die komplette Strecke bewältigten. Jost Störring: „Jeder kann bei uns einsteigen. Über neue Gesichter freuen wir uns immer.“

Die Veranstaltung hatten die Stadt Ennepetal, die Sportfreunde, die Wandergruppe „Rund um Ennepetal“, die Skigemeinschaft und der TuS auf die Beine gestellt.

Zur Belohnung gab es zum Schluss für alle Teilnehmer eine Urkunde und einen Kompass – gesponsert von der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld.

 
 

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