Der 1. Spatenstich am Winterberg löst kollektive Freude aus

Der 1. Spatenstich für das Baugebiet Winterberg ist gestern erfolgt.
Der 1. Spatenstich für das Baugebiet Winterberg ist gestern erfolgt.
Foto: WP

Schwelm..  Die Kreisstadt hat seit gestern eine Baustelle mehr – und quer durch alle Fraktionen ist die Freude darüber groß. Mit dem offiziellen ersten Spartenstich wurde gestern mit der Erschließung des Neubaugebiets „Wohngebiet Winterberg“ begonnen.

Viele Bauherrn unter Gästen

Lothar Feldmann, Geschäftsführer von S-Projekt, sprach von einem guten Omen für das Baugebiet, als gestern Nachmittag beim Festakt die Wolkendecke aufriss und die Sonne sich sehen ließ. „Wir versuchen hier etwas zu schaffen, was sich sehen lassen kann.“ Bürgermeister Jochen Stobbe lobte die Bauwilligen: „Viele Schwelmer zeigen ihre Treue zur Stadt, in dem sie sich hier ansiedeln wollen. Schwelm hat aber auch eine Menge zu bieten“, warb er zusätzlich um Neubürger.

Frieder Altrogge vom S-Projekt kündigte an, dass Ende Mai die für die ersten 31 Baugrundstücke der Baustart erfolgen könne, Ende September die Erschließung bis auf die Asphalt-Schlussdecke abgeschlossen sein werde.

Die Bauherren und -frauen, die zum ersten Spatenstich an den Winterberg gekommen waren, hatten schon einiges zu sehen. Das Gelände ist bereits von Bäumen und Sträuchern befreit, die Bagger sind schon angerollt. Der Straßenverlauf lässt sich bereits erahnen, Teile der Kanalisation liegen schon in der Erde. All denjenigen, die bis Dezember im Neubaugebiet in die neuen, eigenen vier Wände eingezogen sind, verspricht die Stadtsparkasse Schwelm, den Weihnachtsbaum zu spendieren.

46 der 66 Grundstücke sind verkauft beziehungsweise reserviert (siehe auch www.wohngebietwinterberg.de). Auf der Immobilienausstellung von LBS und Sparkasse am 24. Mai in der Sparkasse wird das Neubaugebiet im Mittelpunkt stehen. Interessenten werden an diesem Tag mit einem Shuttlebus zwischen Sparkasse und Neubaugebiet pendeln können.

Insgesamt 88 000 qm groß ist die vom Bebauungsplan überplante Fläche. 24 000 qm Grünfläche wird es einmal geben. Das Brutto-Bauland beträgt 66 000 qm, das Bauland selbst für die 66 Parzellen misst 38 000 qm. Gebaut werden überwiegend freistehende Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser. Die zwei Grundstücke, auf denen der Bau von Mehrfamilienhäusern möglich ist, sind bereits in festen Händen. Die Grundstücke kosten voll erschlossen zwischen 200 und 230 Euro pro Quadratmeter und sind zwischen 404 und 650 Quadratmetern groß.

Das gesamte Neubaugebiet wird ein „verkehrsberuhigter Bereich“ sein. Dort darf nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren werden – ideal für Familien mit kleinen Kindern. Die Familienfreundlichkeit drückt sich auch in der Wahl der Straßennamen für das Neubaugebiet aus. So gibt es beispielsweise den Wilhelm-Busch-Weg, den Michael-Ende-Weg oder auch den Astrid-Lindgren-Weg.

 
 

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