Clown gratuliert dem Hospiz zum Geburtstag

Gevelsberg..  Klaus Renzel begeisterte im Zentrum für Kirche und Kultur in Gevelsberg mit einem Mix aus Pantomime, Clownerie und Musik sein Publikum. Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Ökumenischen Hospiz Emmaus hatte der Vorstand des Hospizvereins den Comedian zu einem Gastspiel nach Gevelsberg eingeladen.

Bevor Klaus Renzel mit seiner Show begann, erzählte der sympathische Künstler den über 130 Besuchern des Abends, wie er nach seinem Studium der klassischen Gitarre angefangen hat, als „Clown-Doktor“ in Münster zu arbeiten. „Das ist für mich zur Lebensaufgabe und Herzensangelegenheit geworden“, bekannte Renzel, der seit 15 Jahren auch als Clown in Seniorenheimen auftritt und stolz ist, die erste deutschlandweite Planstelle als Seniorenclown inne zu haben. Und so sei auch sein Bühnenprogramm von seiner Arbeit in Kliniken und Seniorenheimen inspiriert.

Imponierende Bühnenpräsenz

Danach verließ Renzel kurz die Bühne um dann mit seinem komischen Talent im wahrsten Sinne des Wortes die Bühne zu rocken. Dass Beethoven ein Rockstar war, stellte Renzel mit seinem außergewöhnlichen Gitarrenspiel unter Beweis. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit ließ Renzel Beethovens bekannteste Stücke zu einem bunten Potpourri verschmelzen.

Für Erstaunen im Publikum sorgte der Künstler, als er aus dem Bauch seiner Gitarre eine kleine Gitarre zauberte, auf der er nicht weniger virtuos Rockklassiker interpretierte. Dann wurde es immer wieder ganz still im Saal. Ausdrucksstark und mit einer imponierenden Bühnenpräsenz zog Renzel sein Publikum mit seinen pantomimischen Einlagen in seinen Bann.

Renzels unverkennbares Markenzeichen sind aber die zahlreichen Pömpel, die er sich immer wieder während seines Auftritts auf seine haarlose Kopfhaut steckt. Und so war es nur konsequent, dass er auch ein eigenes Pömpellied zum Besten gab.

Doch nicht nur Pömpel fanden Halt auf dem Kopf von Klaus Renzel. Auch Blumen, Rasseln und klatschende Hände zierten seine blank polierte Kopfhaut, was noch mal besondere Heiterkeit im Publikum erzeugte. Bevor er sich mit einer spanischen Romanze verabschiedete, begeisterte Renzel sein Publikum noch mit seiner Konzertina und der Nasenflöte, die er zeitgleich spielte.

„Das war ein ganz toller Abend“, war dann auch die Reaktion vieler am Ende des Abends.

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