Camping ist kein billiger Urlaub

Die Zeiten, als die Großeltern mit Kind und Kegel und Zelt über die Alpen in den Urlaub fuhren, sind lange vorbei. Zwischenzeitlich hat Camping sein Image als Billigurlaub abgelegt. Wer das nicht glaubt, der sollte in den nächsten Tagen einmal nach Düsseldorf fahren.


Denn dort öffnet sich nicht nur „Dein neues Fenster zur Welt“, so das diesjährige Motto der weltgrößten Messe für Reisemobile und Caravans, sondern auch der Blick auf den modernen Camper. Und der lässt mich erstaunen. Noch bis einschließlich Sonntag bieten 590 Aussteller auf über 210000 qm einen umfassenden Überblick darüber, was der Campingfreund von heute so braucht.


Beim Gang durch die Hallen kann sich der Laie nur wundern. Die Rückkehr zur Einfachheit sieht anders aus. Auf Hochglanz polierte Wohnmobile aller Größen warten auf das reiselustige Volk. Verzicht üben müssen die modernen Vagabunden nicht. Manch Campmobil bietet sogar mehr Komfort als die feststehenden vier Wände zuhause. Auch im Preis können die Fahrzeuge mit Immobilien konkurrieren.


Eins ist jedoch über all die Jahre gleich geblieben. Das Frühstück und die Betten müssen auch die modernen Campingfreunde von heute noch selber machen. Eben wie in alten Zeiten.

 
 

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