Bürgerbrunch soll jährlich wiederholt werden

Bei herrlichem Sonnenschein verbringen die Gäste des GSWS-Bürgerbrunchs eine tolle Zeit im Schatten des Hauses Martfeld..
Bei herrlichem Sonnenschein verbringen die Gäste des GSWS-Bürgerbrunchs eine tolle Zeit im Schatten des Hauses Martfeld..
Foto: Stefan Scherer
Der Sonnenschein machte die Premiere der GSWS-Veranstaltung zum Volltreffer. Viele Gäste genossen das Massen-Picknick im Schlosspark. GSWS-Geschäftsführerin Christine Beyer zeigte sich deshalb auch hochzufrieden.

Schwelm..  Hier und da knallte ein Sektkorken durch den Kaffeeduft, der sich mit dem Geruch frisch gegrillten Fleischs vermengte. Gelächter, blauer Himmel und die historische Kulisses des Hauses Martfeld vollendeten die Gesamtkomposition am Donnerstagmorgen. Die Bürgerbrunch-Premiere war hoffnungsvoll und an deren Ende stand fest: Wiederholung ist eingeplant.

Widerstand im Internet

Mittendrin strahlte GSWS-Geschäftsführerin Christine Beyer mit der Sonne um die Wette. Denn deren Schein war fast elementar dafür, dass das Massen-Picknick im Schlosspark funktionierte. „Alle sind glücklich und zufrieden, damit bin ich das natürlich auch“, sagt Beyer, die mit ihrer Idee des Bürgerbrunchs auch auf Widerstand stieß. In sozialen Netzwerken redeten einige Schwelmer den Bürgerbrunch bereits kaputt, bevor das erste Brötchen überhaupt geschmiert war.

Unterm Strich meldeten sich aber doch deutlich mehr als 100 Menschen an, die für mehrere Stunden dort aßen, tranken, plauschten sowie schlicht und einfach eine schöne Zeit dort verbrachten. Die GSWS hatte die Tische aufgebaut. „Weil momentan kein Wasser fließt haben wir auch den Brunnen genutzt, damit alles etwas dichter beisammen ist“, sagt Christine Beyer, die mit ihrem Team einen weiteren Glücksgriff tat: Tanja Kallen. Nicht zu aufdringlich schmeichelte die Sängerin mit ihrer großartigen Stimme den Ohren, ohne in die Gespräche einzudringen.

Viele Neugierige angelockt

Wer ganz genau hinschaute, machte eine weitere Entdeckung: Der Bürgerbrunch war auch ein Schaulaufen der Politik. Nicht verwunderlich im Wahljahr, dass mit Ausnahme der Linken alle Fraktionen gut vertreten waren – und auch überhaupt nicht verwerflich. Denn wer, wenn nicht diejenigen, die diese Stadt repräsentieren, stehen in der Pflicht, eine solche Veranstaltung anzuschieben? Und das ist gelungen.

Denn an sämtlichen Fraktionstischen nahmen Gäste Platz. Sie alle genossen die schöne Atmosphäre, in der alle Generationen gemeinsam den Himmelfahrtsvormittag an Bierzeltgarnituren verbrachten – die Kinder nicht ganz so lange, aber die Anlage rund um das Haus Martfeld bietet ja schließlich genug Möglichkeiten, zu spielen. Und das in einer vorbildlichen Optik. Denn die GSWS – allen voran Stefan Labs – hatte dafür gesorgt, dass es rund um das Schwelmer Wahrzeichen aussah wie geleckt.

Und die Veranstaltung blieb nicht verborgen. „Viele kamen auf uns zu und fragten, was das denn hier Schönes los sei“, sagt Christine Beyer. „Einige haben spontan gesagt, dass sie sich beim nächsten Mal auf jeden Fall anmelden.“ Platz für weitere Tische ist vorhanden, die Gäste müssen nur Essen und Bestecke selbst mitbringen. „Ein paar wenige haben das zwar vergessen, aber auch die haben wir versorgt bekommen“, sagt die GSWS-Chefin und verspricht: „Fortsetzung folgt. Ich denke im jährlichen Rhythmus funktioniert der Brunch am Besten.“ Dann: Bis zum nächsten Jahr.

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