Besucher erleben Mobilität im Kreis auf spielerische Weise

Die Besucher konnten an den verschiedensten Aktionen teilnehmen.
Die Besucher konnten an den verschiedensten Aktionen teilnehmen.
Foto: Bastian Haumann

Gevelsberg..  Ganz Gevelsberg war auf den Beinen und gewissermaßen auch auf den Rädern. Am Samstag und Sonntag fand das Familienfest „EN-City mobil“ auf dem Gelände der AVU statt. Dabei ist es gar kein Fest der AVU – die ist nur Teilnehmerin.

„Es freut uns zwar, wenn die Menschen das Fest uns zuordnen“, sagte Klaus Bruder vom Energieversorger. Doch hinter dem Fest steckt die Werbe- und Eventagentur „2sense Event GmbH“ aus der Mühlenstraße. Seit zehn Jahren stellt sie die Veranstaltung auf die Beine.

Was sich über die Jahre verändert hat? „Das Fest ist größer geworden“, sagte Andreas Koch von 2sense. Mit dabei waren dieses Mal 32 Aussteller und knapp 130 Partner, sowohl aus der Region als auch aus dem überregionalen Bereich, die sich in die verschiedenen Aktionen mit einbrachten. „Es war damals leicht, Leute mit ins Boot zu holen, weil wir viele als Agentur betreuen“, sagte Koch. Gerne werde der Familiengarten genutzt mit seinen vielen Spiel-, Bastel- und Kreativangeboten für Kinder, samt Eltern-Lounge, in der Kinder ihre Eltern abgeben konnten. Partner hier war der Deutschen Familienverband.

Dieses Mal gab es auch ein Handwerkerdorf. Dort hatte beispielsweise Sebastian Obier-Biesinger seinen Stand, ein Garten- und Landschaftsbauer. Die Gartentrend des Jahres: „Bei bestehenden Gärten neue Themen aufgreifen und umsetzen, Ruhezonen einrichten mit einer Kombination aus Zaungabionen, Holzdecks und Naturstein.“ Bei Expert-Ellinghaus konnten sich die Besucher dagegen beim Torwandschießen messen – auf Waschmaschinen.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag aber eindeutig auf Mobilität, angefangen bei den Fahrzeugen, die mit Muskelkraft betrieben werden, wie Tretroller oder Bobby-Cars. Der Höhepunkt hier: der AVU-Bobby-Car-Cup für die kleinen Gäste. „Auf die Plätze, fertig los!“, hieß es da und die Piloten gaben auf ihren Flitzern alles!

Nur wenige Meter weiter konnten sie ihr Bobby-Cars gegen ein echtes Auto eintauschen und dabei reichte die Nase kaum über das Lenkrad. Wie sie da an die Pedale kommen? „Gar nicht“, sagten Nicole Lickert und Ahmet Kök von der VBG-Fahrschule. „Die dürfen nur lenken. Aber das zaubert ihnen schon ein Grinsen von dem einen bis zum anderen Ohr auf das Gesicht.“

Am Stand der AVU ging es um Elektromobilität und um Fahrzeuge, die mit Erdgas betrieben werden. Klaus Bruder machte eine Rundfahrt nach der anderen mit einem der E-Fahrzeuge, das so leise war, dass man es kaum hören konnte. „Dafür gibt es eine Fußgängerhupe“, erklärte Bruder. Diese tönte entsprechend dezenter. Auch E-Bikes standen bereit, die bei jüngeren Menschen auf Interesse stießen. „Nun bieten wir natürlich keine Fahrzeuge an“, sagte Friedhelm Susok von der AVU. „Wir kümmern uns um die Ladeinfrastruktur und um entsprechende Lieferverträge, natürlich ausschließlich über Grünstrom.“ Und bei den teilnehmenden Autohändlern der Veranstaltung stand ein großer Fuhrpark an konventionellen Fahrzeugen bereit.

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