Amerikanisches Restaurant steht kurz vor Neueröffnung

Der American Diner an der Hattinger Straße ist neu verpachtet. Noch hat das Restaurant allerdings geschlossen.
Der American Diner an der Hattinger Straße ist neu verpachtet. Noch hat das Restaurant allerdings geschlossen.
Foto: WP

Schwelm..  Neubeginn beim amerikanischen Restaurant an der Hattinger Straße: Marion und Volker Kanchik haben den L.A. Diner übernommen. Das Gastronomen-Ehepaar will das Lokal nun mit Live-Musik und Events wiederbeleben.

Seit fünf Jahren heißt „Uncle Sam“ die Gäste im Diner willkommen. Herzstück zwischen allerlei Neon-Reklame, Lounge-Mobiliar und Route 66-Deko ist der Airstream, jener typische metallene US-Wohnwagen, dessen Innenleben zur Küche umgebaut wurde. „Es gibt nur zwei Stück davon. Eines steht in Barcelona, das andere hier bei uns“, erzählt Immobilienbesitzer Bodo Hölscher.

Geschlossen seit Mitte Dezember

Das Restaurant hat von der Ausstattung her damit eigentlich alles, was ein American Diner braucht. Doch die Pächter hielten nie lange durch. „Aus ganz unterschiedlichen Gründen“, wie Hölscher erklärte, ohne Details zu nennen.

Drei Pächter gab es bisher. Vom letzten, Simsek Gastronomiebetriebe, habe er sich zum 31. Dezember 2013 getrennt. Bereits Mitte des Monats hatte das Restaurant geschlossen. Die Neueröffnung ist nun für den 18. Januar geplant. Hölscher ist überzeugt, mit Marion und Volker Kanchik die richtigen Pächter gefunden zu haben. Das Paar betreibt die Party-Gaststätte „Bierhaus am Markt“ in Wuppertal. Auch diese Immobilie gehört Hölscher. Man kenne sich. Die Beiden würden reichlich Erfahrung im Bereich der Event-Gastronomie mitbringen. Das passe.

Im Gespräch mit unserer Zeitung bestätigen Marion und Volker Kanchik, dass sie den L.A. Diner mit Live-Musik und Motto-Abenden wiederbeleben wollen. Die Sprache ist von Rockabilly- und Country-Musik und von Themen-Events von den „Fünfziger Jahren bis heute“. Geplant sind auch Wettessen. Die Pokale dafür, so war zu hören, seien schon da. „Wir wollen den Leuten in Schwelm was bieten“, erklärte Volker Kanchik.

Auch in der Küche werde umgestellt. Man sei gerade dabei, eine neue Karte zu erstellen. Im wiedereröffneten L.A.Diner, der Name wird beibehalten, werde es nur noch „100 Prozent American Food“ geben. Also Spareribs, Steaks und Burger. Aber nix Mexikanisches mehr, wie Volker Kanchik erklärte. „Das soll ja auch ein amerikanisches Restaurant sein und kein mexikanisches.“

Für die Küche wird übrigens noch ein Koch gesucht. Und es sind noch zwei Stellen bei der Bedienung zu besetzen.

 
 

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