„Abi 81 – Kriech und Frieden“ feiert ein Wiedersehen

Laura Marie Dicke
Im Coerri in der Kirchstraße ist der Abi-Jahrgang 1981 des Märkischen Gymnasiums Schwelm zusammen gekommen.
Im Coerri in der Kirchstraße ist der Abi-Jahrgang 1981 des Märkischen Gymnasiums Schwelm zusammen gekommen.
Foto: Laura Marie Dicke

Schwelm.  „Abi 81 – Kriech und Frieden“ lautete das damalige Motto des Abiturjahrgangs 1981 des Märkischen Gymnasiums Schwelm. Nun, nach 35 Jahren, trafen sich die Ehemaligen im Coerri in der Kirchstraße, um zu plaudern und alte Erinnerungen aufkommen zu lassen.

60 der ehemals 100 Abiturienten waren am Samstagabend anwesend. Das kleine Organisationsteam um Angela Petig, Susanne Wilde-Lietz, Uli Müschenborn, Klaus Koch und Ralf Stoffels fing bereits zehn Jahre nach dem Abschluss an, das erste Abi-Treffen zu organisieren und von da an veranstalteten sie alle fünf Jahre ein Treffen, immer an einem anderen Ort. Einmal fand es sogar in der neuen Mensa des Märkischen Gymnasiums statt. Darum war es auch nicht schwer, alle für ein erneutes Treffen zusammen zu trommeln, erzählte Organisator Ralf Stoffels. „Zu vielen herrscht noch guter Kontakt, nur zu sehr wenigen ist der Kontakt ganz verloren“, erklärte er. Nicht alle der ehemaligen Abiturienten sind in Schwelm geblieben und am Samstagabend nahmen auch einige den Weg aus Berlin, München oder Hamburg für das Treffen auf sich. „Ein Drittel blieb in Schwelm, ein Drittel in NRW und das letzte Drittel ist überall verstreut“, berichtete Ralf Stoffels.

Wie früher, nur viel lockerer

Wie es sich bei einem Klassen- bzw. Abi-Treffen gehört, wurde gequatscht und in alten Erinnerungen geschwelgt. Dabei ist besonders die gemeinsame Skifahrt nach Admont nicht zu vergessen. Während andere Fahrten meistens nur im Verband der Klasse oder später der Kurse stattfanden, fuhr die ganze Stufe gemeinsam in das österreichische Skigebiet. Besonders bei den Abi-Treffen war auch, dass nicht nur die ehemaligen Abiturienten eingeladen wurden, sondern auch die, die es nicht geschafft haben, die, die Schule gewechselt haben oder eine Klasse wiederholen mussten. „Alle, die in der fünften Klasse mit uns angefangen haben, sind dabei“, freute sich Ralf Stoffels darüber, alle endlich wiederzusehen. Zu Beginn der Nachtreffen, erzählter er, seien die üblichen Freundesgruppen wie zu Schulzeiten gebildet worden, „doch jetzt ist alles viel lockerer, jeder versteht sich, alle hängen zusammen“.

Der Abend wurde noch gemeinsam mit Essen und Getränken genossen und zusammen ließen die ehemaligen Abiturienten ihre Zeit in den 80ern wieder aufleben.