200 Oldtimer rollen heran

Ennepetal..  Im Blickpunkt standen am Tag der offenen Tür im Industriemuseum gleich drei Oldtimertreffen: Alte Kübelwagen, Lkw und Kleinfahrzeuge versammelten sich auf dem Gelände, und 130 schmucke Oldtimer, 70 historische Motorräder und zahlreiche Lkw waren angerollt.

Jay, elfjähriger Reichenbach-Schüler, war die Freude anzusehen, dass sich viele Besucher für den Kübel, Baujahr 1971, seines Vaters Thorsten Vitt, seit neuestem Mitglied im Förderkreis Industriekultur, interessierten. „Gleich unternehmen wir eine Tour Richtung Beyenburg, kommen aber danach zum Kaffeetrinken wieder zum Industriemuseum“, sagte Jay.

Aus Witten waren Helmut Kirchhoff und Dieter Küper, die zum Kübel-Klub Deutschland gehören, mit dem Kübel, Baujahr 1978, gekommen. Er habe den Oldie, mit dem er gerade von einem Urlaub an der Mosel komme, so Kirchhoff, in seiner Lieblingsfarbe Rot lackieren lassen. Lustig war der Wagen anzusehen insofern, als Hula-Mädchen und weitere leicht bekleidete Figürchen am Oldtimer baumelten. Klaus Pohl aus Gevelsberg hatte etwas bezüglich Thema „Kleinfahrzeug“ beizusteuern: Seinen Trabbi „Sachsenpower“. Hin und wieder fahre er damit, Zelt auf dem Dach, zum Campingplatz der Familie Mester in Rüggeberg.

Rainer Quednau, Mitglied im Vorstand der Milsper Turnvereinigung, präsentierte stolz seine BMW R 90 S von 1975, die 185 000 Kilometer auf dem Buckel habe.

„Alle Teile waren in Kisten verpackt.“ Mit den Teilen sei er nach Berlin zu einem Bekannten gefahren, der früher für BMW gearbeitet und Motorräder lackiert habe. Jener Bekannte hat’s gerichtet: Die R 90 S erstrahlt in der Original-Farbe.

Mitmachgießerei, Dampfmaschinen-Modelle, Kaffeetafel im und vor dem Schieferhaus, Grillwürstchen, Brot von der Landbäckerei Kritzler: Wieder einmal ein gelungener Tag.

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