Wilma Wichtig schreibt fürs Extrablatt

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Haldern..  Ein ganzer Schwung Kinder stürmt das evangelische Gemeindehaus in Vorfreude auf die Kinderbibelwoche vom 6. bis 9. Oktober. Dann nämlich werden sie in die Welt der biblischen Geschichte eintauchen. Die Chefreporterin des Jerusalemer Extrablatts, Wilma Wichtig, wird sie mitnehmen auf die Suche nach spannenden Geschichten. Kluge Fragen wird sie stellen, mit flinker Feder Geschichten auf Papier bringen und Fotos schießen.

Pfarrerin Elke Spörkel schlüpft regelmäßig zur Kinderbibelwoche in eine Identifikationsfigur, die die Kinder an das jeweilige Thema heranführt. Dem Reporter Willi Wichtig hingen die Kinder seinerzeit an den Lippen. „Daher werde ich jetzt als fliegende Reporterin Wilma Wichtig das Geschehene zu Papier bringen und jeden Morgen das aktuelle Extrablatt verteilen. Damals rissen die Kinder es mir aus den Händen, immerhin stehen sie ja selbst mit Fotos im Blatt.“

Die Geschichten, die die Kinder nachspielen sollen, oder die ihnen von den Betreuern präsentiert werden, beschäftigen sich mit einzelnen Zeilen des Vaterunsers. So wird Wilma Witzig fragen: „Hey du, lieber Gott! Beten? Mit Gott reden? Wie geht das? Dein Reich komme – was soll das bedeuten?“

Dabei erfahren die Kinder, wie einfach es ist, zu Jesus zu beten. „Er haut nicht ab, wenn es unangenehm wird“, vermittelt Elke Spörkel den Kindern. „Gott ist da, wenn man ihn braucht.“

Die Kinder treffen sich morgens bei der Andacht in der Kirche. Den liturgischen Teil der ökumenischen Bibelwoche übernimmt die katholische Pastoralreferentin Barbara Bohnen. Danach wird gespielt, gebastelt und geredet über das, was in den Andachten erlebt wurde. Jugendleiter Benedikt Kosel hat ein tatkräftiges Team um sich versammelt, das die Kinder engagiert betreuen wird. Niemand muss sich im Vorfeld anmelden. Es wird im Ogata-Gebäude für alle ein unentgeltliches Frühstück geboten. Am Freitag wird zur Schlussandacht in der Evangelischen Kirche um Spenden zur Finanzierung der Kinderbibelwoche gebeten.

„Alle Kinder sind willkommen, ganz gleich welcher Konfession sie angehören“, stellt Spörkel klar. „Viele Eltern sind beruhigt, ihre Kinder in den Ferien für drei Stunden am Vormittag betreut zu wissen. Und wie kann man Kindern besser den Glauben näherbringen als in dieser Gemeinschaft?“, fragt die Pfarrerin rhetorisch.

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