„Werke der Barmherzigkeit“ sind in Emmerich zu sehen

Gabriele Debiel (v.l.), Wilhelm Heek und Hildegard Franken vor einem der sieben Plakate. Dieses hängt aktuell in Vrasselt. Beim Thema: „Ich höre dir zu.“
Gabriele Debiel (v.l.), Wilhelm Heek und Hildegard Franken vor einem der sieben Plakate. Dieses hängt aktuell in Vrasselt. Beim Thema: „Ich höre dir zu.“
Foto: Lindekamp
  • Sieben kirchennahe Gruppen haben sich mit einzelnen „Werken der Barmherzigkeit“ befasst
  • Die Banner hängen an sieben öffentlichen Orten im Wechsel jeweils eine Woche
  • Die Idee zu der Aktion hatte Pastoralreferent Wilhelm Heek im Sommer

Emmerich.  Das wird Papst Franziskus bestimmt freuen. Das von ihm ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit wird in Emmerich sichtbar. In der Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer sind sieben „Werke der Barmherzigkeit“, nämlich sieben Banner an sieben Orten für sieben Wochen im Wechsel zu sehen.

Pastoralreferent Wilhelm Heek hatte am Rande eines Treffens des Rates der Seelsorgeeinheit die Idee, die traditionellen Werke der Barmherzigkeit in die heutige Lebenswelt zu übertragen. Als Basis dienten neue Formulierungen für diese Werke der Barmherzigkeit, die Altbischof Dr. Joachim Wanke durch eine Befragung der Gläubigen in seinem Erfurter Bistum entwickelt hat. „Diese Formulierungen wollten wir auf Banner drucken“, verrät Hildegard Franken. Die pensionierte Kunstlehrerin kümmerte sich um den Druck der Werbebanner. Mit Werbetechnik Kersjes hat sie dafür einen Partner gefunden.

Doch erst galt es, sieben Gruppen im Emmericher Kirchenleben aufzutun, die sich um die Gestaltung der einzelnen Banner kümmern. „Wir haben sie gefunden. Alle Gruppen, die wir angesprochen haben, sagten zu“, verrät Heek. „Wir haben den Gruppen Material zukommen lassen, dann haben sie losgelegt, um die Botschaften plakativ und ausdrucksstark darzustellen“, schildert Franken.

Die Gruppen setzten sich inhaltlich mit den Werken der Barmherzigkeit auseinander und stellten die Themen in Bildern dar. So lässt Veni! bei „Ich suche dich“ etwa Menschen per Videotelefonie kommunizieren. Das sind alle Gruppen mit den Themen, die sie behandelt haben:
Die Dornicker Frauen, „Ich rede gut über dich“;
Die Frauengruppe Leegmeer, „Ich gehe ein Stück mit dir“;
Die Kita St. Josef in Speelberg, „Ich teile mit dir“;
Die Katholische Öffentliche Bücherei in Praest, „Ich höre dir zu“;
Das Spiri-Team (Bibelkreis), „Ich bete für dich“;
Die Jugendkirche Veni!, „Ich suche dich“;
Das Café International; „Du gehörst dazu“.

Hier hängen die Banner

Die Banner sind bewusst an öffentlichen Orten zu sehen. Nämlich am Familienzentrum St. Antonius in Vrasselt, an der Apotheke am Bahnhof, am Krankenhaus, am Kreisverkehr ‘s-Heerenberger Straße/Nollenburger Weg, bei der Firma Hydronik an der Ecke Pionierstraße/Reeser Straße, an der Unterführung van-Gülpen-Straße sowie beim Blumenhaus Proost an der Hansastraße.

Nachdem die Banner sieben Wochen zu sehen waren, soll es noch eine Abschlussbegegnung geben. Diese befindet sich noch in der Planung.

Die Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer hat die Herstellung der Banner finanziert.

 
 

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