Weg frei für Notfall-Becken

Elten.  Auch wenn’s nur eine „Notfall-Lösung“ sei, wie die SPD im Ortsausschuss anmerkte: Zufrieden schienen soweit alle Ausschuss-Mitglieder darüber zu sein, das Thema Starkregen-Problematik im Bereich Europastraße, Fortunastraße und der Straße Im Haag zumindest absehbar vom Tisch zu haben.

Thema Umgehungsstraße

„Auch dank Feuerwehr und dem Sportverein Fortuna“, betonte Emmerichs Erster Beigeordneter Dr. Stefan Wachs. Denn jetzt kann ein Regenrückhaltebecken auf dem heutigen Parkplatz der Feuerwehr Elten, sowie auf der dahinter liegenden Brachfläche gebaut werden. Was aber noch der Betriebsausschuss der Kommunalbetriebe Emmerich (KBE) abschließend absegnen muss.

Der Parkplatz wird quasi nach links aufs Gelände des Sportvereins verschoben. „Das ist ein verträgliches Ergebnis“, fand Werner Spiegelhoff (CDU). Damit sei den betroffenen Bürgern, die bekanntlich bei Starkregen häufiger mit enormen Wasser-Problemen zu kämpfen hatten, erst einmal geholfen. „Dank der Zugeständnisse von Feuerwehr und Fortuna“, lobte der Politiker deren Entgegenkommen. Der Ausschuss sah’s ebenso und stellte sich einstimmig hinter das Vorhaben.

Zur Sprache kam auch die angeblich von Emmerichs Bürgermeister Peter Hinze begrüßte Idee der niederländischen Gemeinde Zevenaar, dort eine Entlastungsstraße für den Ort in süd-östliche Richtung zu bauen – über deutsches Hoheitsgebiet. Das jedenfalls hatte eine niederländische Zeitung berichtet.

„Davon weiß ich nichts. Da gab’s auch keine Gespräche“, stellte der Bürgermeister in der Sitzung klar. Er wisse auch nicht, dass die Niederländer solch eine Straße in Planung hätten. Peter Hinze: „Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies geschieht, ohne die deutsche Seite vorab zumindest zu informieren.“

 
 

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