Vorschlag von Pfarrer de Baey von allen begrüßt

Der neue Stadtpfarrer Bernd de Baey hat Vorschläge präsentiert, wie es jetzt weitergehen soll.
Der neue Stadtpfarrer Bernd de Baey hat Vorschläge präsentiert, wie es jetzt weitergehen soll.
Foto: WAZ FotoPool
Ein zeitnah zu bildendes pastorales Gremium soll die Zeit bis zur Wahl eines neuen Rates der Seelsorgeeinheit überbrücken. Ein Anfang ist gemacht.

Emmerich.  Ein Anfang ist gemacht, das lange brach liegende Gemeindeleben in der zerstrittenen Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer wieder flott zu machen.

Der neue Stadtpfarrer Bernd de Baey lud jetzt die Mitglieder aller Kirchausschüsse ein, um sich Gedanken zur gegenwärtigen Situation und Stimmung in der Seelsorgeeinheit zu machen und in die nähere Zukunft zu blicken. Die Kirchausschüsse sind zwar keine gewählten Vertreter, doch diese engagierten Kräfte organisieren das Gemeindeleben vor Ort maßgeblich mit.

Erfreulich: Der Einladung waren so viele Personen gefolgt, dass noch Stühle aus dem Lager des Aldegundisheimes geholt werden mussten. Pfarrer de Baey legte seine Überlegungen dar zur zeitnahen Bildung eines arbeitsfähigen pastoralen Gremiums, das die Aufgaben des zurückgetretenen Rates der Seelsorgeeinheit übernehmen soll und schlug vor, aus den Kirchausschüssen aller sieben Gemeindeteile je zwei feste Mitglieder und einen Vertreter für dieses Gremium zu finden.

Dieser Vorschlag wurde von allen begrüßt, und man einigte sich schnell darauf, diese Mitglieder bis Ende April auszuwählen bzw. zu finden. Dieses Gremium wird dann bis zur Neuwahl des Rates der Seelsorgeeinheit im November 2017 die Aufgaben des Rates übernehmen.

Anschließend bekamen die Kirchausschüsse von Pastoralreferent Matthias Lattek zwei Aufgaben gestellt. Die erste bestand darin, die aktuelle Stimmungslage zu erfassen. Die zweite sollte Vorschläge und Ideen zur Gestaltung eines attraktiven Gemeindelebens zu Papier bringen.

Sofort wurde an allen Tischen lebhaft diskutiert- Am Ende standen zwar unter der Rubrik „Stimmung/Atmosphäre“ durchaus Gefühle wie Stillstand oder Trauer, aber auch Optimismus und Aufbruchstimmung. Setzt man die 17 Stimmungskarten in Relation zu den mehr als 30 Ideenkarten, so zeigt sich deutlich, dass es ein großes Interesse an einem gemeinsamen Blick nach vorne gibt. Fünf von sieben Kirchausschüssen wünschten ortsübergreifende Projekte wie die Sieben-Kirchen-Wallfahrt.

Gabriele Debiels Fazit: „Dieser Abend hat gezeigt, dass es Zeit wird, einen neuen Aufbruch zu wagen und dabei den Blick nicht auf das zu richten, was trennt, sondern was verbindet.“

 
 

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