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Vom Pilgern bis zur Schlafstörung

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Foto: WAZ FotoPool
Bereits zum vierten Mal bietet die VHS-Zweigstelle Isselburg in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe „Schlafapnoe – Bocholt und Umgebung“ einen Vortragsabend an, der zu den gesundheitlichen Problemen rund um die Schlafstörungen Stellung nimmt.

Isselburg. 

Dass ein gesunder Körper und ein gesunder Geist den erholsamen Schlaf benötigen, ist mittlerweile Allgemeingut. Aber immer noch tut man sich schwer, Schlafstörungen einzugestehen und sie zu behandeln.

KatastrophaleKonsequenzen

Die Konsequenzen solch zögerlichen Verhaltens können katastrophal sein. Dabei geht es nicht um das laute Schnarchen, sondern um solche Störungen, die das Wohlbefinden und die Lebensfreude stark beeinflussen, wie Dr. Gregor Dresemann, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie und Chefarzt des Schlaflabors in Velen, darstellen wird. Sie dürfen nicht ignoriert und müssen therapiert werden. Den Teilnehmern wird Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen.

Vor dem Vortrag mit Diskussion am kommenden Mittwoch, 14. März, von 18.30 bis 19.30 Uhr, können sich die Teilnehmer über die medizinischen Geräte verschiedener Anbieter informieren. Ab 18 Uhr stehen Vertreter und Berater im Pädagogischen Zentrum der Verbundschule zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Schlafapnoeiker, die Hilfe und Unterstützung brauchen, können sich zum Beispiel an den Verein „Schlafapnoe – Bocholt und Umgebung“ wenden (Vorsitzender Robert Dunkerbeck, 02873/573).

In Anlehnung an Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ titelt der Vortrag über den Jakobspilgerweg „Ich bin dann mal wieder da“. Die Referentin dieses Abends, Angelika Gudel, hat den Pilgerweg nicht in einer Etappe zurückgelegt, sondern sich, abhängig von den Ferienzeiten, immer wieder auf den Weg gemacht. Das Etappenziel des Vorjahres war der Startpunkt der neuen Unternehmung. Mittlerweile ist sie „angekommen“ und kann über ihre vielfältigen Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Sie stimmt mit Hape Kerkeling überein, dass der Weg das Ziel ist und jede Etappe eine eigene Pilgerreise darstellt. Über diesen Weg berichtet sie anhand vieler Bilder und gibt wertvolle Tipps zur Planung und Ausrüstung. Wer möchte, bekommt auch die Gelegenheit, sein „Bündel zu schnüren“ und Probe zu tragen.

In der Planung des VHS-Programm hat sich eine Doppelbelegung ergeben, so dass der ursprüngliche Termin für die Veranstaltung verschoben werden musste. Der Vortrag findet jetzt am Mittwoch, 21. März, von 19 bis 20.30 Uhr in der Verbundschule in Isselburg, Stromberg 2, statt. Der Kostenbeitrag von drei Euro kann an der Abendkasse entrichtet werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber wünschenswert.