Teil-Erfolg für die BI – Bahn prüft „Variante 7“

Elten..  Im Kampf gegen die von der Bahn geplanten Abgrabungen des Eltenbergs hat die Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Eltenberg“ einen Teil-Erfolg erzielt: „Der am 10. März 2014 während der gemeinsamen Veranstaltung der Stadt Emmerich, des Landesbetriebs Straßenbau NRW und der DB AG von Herrn ten Brink erstmals vorgestellte Vorschlag, die sogenannte Variante 7, wird jetzt offen geprüft.“ Das verspricht die Deutsche Bahn nun auch schriftlich in einem Brief an BI-Sprecher Hans-Jörgen Wernicke. Eine mündliche Zusage hatte es bereits nach besagter Versammlung gegeben. Variante 7 meint die Gleisbettvariante.

Weiter heißt es in dem Brief: „Falls sich ein Vorschlag im Ergebnis als vorteilhaft für alle Beteiligten und finanziell, wirtschaftlich und technisch als besser herausstellt, müsste das von der DB AG bereits eingeleitete Planfeststellungsverfahren sicherlich noch einmal neu betrachtet werden.“

Wie berichtet ist die Betuwe auch Thema der Ratssitzung am morgigen Mittwoch im PAN. Der Rat stimmt darüber ab, eine Machbarkeitsstudie über die Gleisbettvariante in Auftrag zu geben. Außerdem über einen Antrag der BGE, die Einrichtung eines Haltepunktes Elten in einer städtischen Stellungnahme deutlich zu vertreten. Die FDP hatte eine weitere Verkehrszählung beantragt, um Lärmschutzmaßnahmen für die Bereiche Klosterstraße, Bergstraße und Schmidtstraße ableiten zu lassen. Auch darüber stimmt der Rat morgen ab.

Kritik von Wernicke: Bei den Abstimmungsgesprächen mit dem Planungsbüro sei die BI angemessen zu beteiligen, fordert er. Der Rat solle zudem beschließen, durch die Verwaltung prüfen zu lassen, ob und welche EU-Fördermittel abgerufen werden können.

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