Straße unter der Bahn wird konkreter

Foto: NRZ

Hüthum. Die Pläne für die Umgestaltung des Bahnüberganges an der Eltener Straße in Hüthum nehmen konkretere Formen an. Der Ausschuss für Stadtentwicklung beschäftigt sich in der Sitzung am Dienstag, 10. Mai, mit der Maßnahme im Zuge des Ausbaus der Betuwe-Bahnstrecke.

Der Landesbetrieb Straßenbau schlägt (wie berichtet) eine Straßenunterführung entlang der B 8 vor. Diese würde sieben bis acht Millionen Euro kosten und wäre somit deutlich günstiger als die bisher von der Stadt vorgeschlagene Unterführung an der Felix-Lensing-Straße (15 Millionen Euro). Die Bahn wollte die Überführung (fünf Millionen Euro, über die Bossmannschen Felder).

Die Unterführung an der B8 entstünde auf einer Länge von 400 Metern ab der Straße Auf dem Hundshövel bis zum Iltisweg. Aus Richtung Emmerich kommend ist eine Senkung der Straße in einer Neigung von acht Prozent vorgesehen. Ab dem Scheitelpunkt könnte eine Steigung 4,8 Prozent kommen. Der Rad- und Fußweg soll nur auf einer Seite entstehen: 2,50 Meter breit, auf halber Höhe mit einer dreiprozentigen Neigung.

Insgesamt wäre die Straße neun Meter breit, wovon je ein Meter auf beiden Seiten als Notgehweg eingeplant sind. Hierzu müsste ein Haus schräg gegenüber der Straße Am Steenskamp abgerissen werden. Die Stadt plant das zum Verkauf stehende Haus zu erwerben und abzureißen. Alle anderen Nachbarhäuser könnten weiterhin höhengleich erreicht werden.

Neue Parallelstraße
zu der B 8

Parallel zur B 8 soll zudem eine Straße von der Felix-Lensing-Straße bis zum Iltisweg entstehen, um landwirtschaftliche Flächen so wenig wie möglich zu beanspruchen. Wird diese Straße vor dem Umbau des Bahnüberganges gebaut, wäre eine Umgehung für die Bauzeit geschaffen.

 
 

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