Sinnvolle Planung über die Grenze

Vor der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und der Commissie Montferland in 's-Heerenberg ging am Büfett so manches Glas zu Bruch. Aber Scherben bringen ja Glück, und das kann man auch den Partnern bei der Entwicklung des Landschaftsparks Eltenberg-Bergherbos wünschen. Dieses längerfristig angelegte Projekt setzt sich aus vielen Einzelmaßnahmen zusammen.

Einige sind zum Teil schon in Angriff genommen worden. Wegen der erwarteten EU-Förderung ist das Vorhaben auch finanziell interessant. Es macht Sinn, die Aktivitäten dies- und jenseits der verblassenden Grenze, die in diesem einzigartigen Wald- und Heidegebiet ohnehin kaum spürbar ist, zu bündeln statt nebeneinander oder schlimm-stenfalls aneinander vorbei zu planen. Also alles in Butter? Ja, sicher.

Die BGE ist gewiss nicht gleich europafeindlich, wenn sie sich die Projektkarte anschaut und den Eindruck hat, dass nur etwa ein Fünftel des Projektgebietes auf deutscher Seite liegt, die Kosten aber hälftig auf beide Länder aufgeteilt werden. Das zeigt, dass es noch ein weiter Weg ist, nicht mehr nur in nationalen Kategorien zu denken. Das trifft aber auch auf manch einen Niederländer zu. Um Ehrlichkeit sollte man sich in jedem Falle bemühen.

EURE FAVORITEN