Senioren-Union lud zum Neujahrsessen

Rees..  Die Senioren-Union des CDU-Ortsverbandes Rees wurde im Jahr 1999 gegründet. Doch bereits seit 20 Jahren gehört Heinrich Buschmann, der 101 Jahre alt ist, der Vereinigung (zuvor anderer OV) an. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht am Neujahrsessen teilnehmen, zu dem die Senioren-Union ihre Mitglieder im Januar eines jeden Jahres ins Kolpinghaus einlädt.

Der Vorsitzende der Senioren Union, Siegbert Schickert, und Josef Pasch, Vorsitzender der Senioren-Union im Kreis Kleve, freuten sich, über das gut besuchte Neujahrsessen, an dem etwa die Hälfte der 51 Mitglieder teilnahm. Ihnen war es ein Anliegen, sozusagen die Damen und Herren der ersten Stunde mit einer Urkunde und Ehrennadel auszuzeichnen. Seit 15 Jahren gehören Heinz Belting, Dr. Wilhelmus Esch, Gerd Klinkhammer, Inge Klinkhammer, Martin Beckers, Marlies Beckers und Hermann Josef Diehl der Senioren-Union Rees an, zehn Jahre Margret Belting, Franz Huebl, Marianne Kötter, Elisabeth Wessels, Hanni Arts, Toni Stockhorst, Monika Voss, Johann Bongardt und Josef Terlingen.

Damit sich die Senioren in diesem Jahr für die Wiederwahl von Bürgermeister und Landrat einsetzen und ihnen ihre Stimme geben, dafür warb Bürgermeister Christoph Gerwers in seiner Ansprache. Hierin stellte der die aktuellen Projekte vor, wie den Stand des Hallenbadneubaus. Nach der Verzögerung zu Baubeginn bewundere er die niederländischen Arbeiter, die oft abends noch bis in die Dunkelheit hinein an der Baustelle tätig seien. „Im Sommer werden wir dort alle unsere ersten Bahnen ziehen!“, stellte Gerwers in Aussicht.

Die aktuelle Planung für das Niag- und Postgelände sei von der Bevölkerung überwiegend positiv aufgenommen worden. „Es liegt noch viel arbeit vor uns. Mit dem Planungsrecht rechnen wird Mitte 2016. Die Fertigstellung könnte 2018 erfolgen.“ Die Reeser Schulpolitik fand ebenfalls in der Ansprache des Bürgermeisters Niederschlag. „Es hat keine ideologischen Gründe, dass wir am dreigliedrigen Schulsystem festhalten. Wir machen es, weil wir drei gut funktionierende Schulen haben.“ Der Umzug der Grundschule in die Anne-Frank-Schule erfolge im Sommer 2016.

Umgestaltung des Marktes

Die weitere Umgestaltung des Marktes in Höhe der Pumpe sei besonders für Senioren wünschenswert, hier werde das holprige Pflaster entfernt, ein Wasserspiel angelegt. Die Frist, eine fahrradfreundliche Stadt zu sein, läuft aus. „Wir streben eine Verlängerung an“, so Gerwers. „Wir haben weitere Routen ausgearbeitet, Querungshilfen geschaffen und E-Bike-Stationen eingerichtet.“

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