Pläne für Emmericher Bahnübergänge

Foto: NRZ

Elten. Bürgermeister Johannes Diks und der 1. Beigeordnete Dr. Stefan Wachs informierten die Mitglieder des Ältestenrates gestern über die Besprechung in Düsseldorf beim Verkehrsministerium zum Thema Betuwe (die NRZ berichtete kurz).

Beim Thema Aufhebung der schienengleichen Bahnübergänge wurden drei Abschnitte verhandelt.

1. Der Bereich Elten:
Die B 8 soll vor dem Viadukt am Berg lang geführt werden, damit der schienengleiche Bahnübergang Emmericher Straße entfällt. Der Übergang Sonderwykstraße soll ersatzlos gestrichen werden, und der Übergang Lobither Straße nach Meinung der DB-Netz und Land NRW nur noch für Fußgänger und Radfahrer hergerichtet werden. Eine neue Überführung in Höhe der Haagsche Straße soll es hinter Elten geben. Einzelheiten werden noch geprüft.

2. Der Bereich Hüthum:
Über die Trassenführung war man sich weitgehend einig. Eine diskutierte Variante der Unterführung, so wie von der Stadt gewünscht (15 Mio. Euro), wurde abgelehnt. Hier soll nach Meinung der DB eine Überführung (ca. 5 Mio. Euro) hin mit einer Verschwenkung der B 8. Ein weiterer Vorschlag einer Unterführung im Verlauf der jetzigen B 8 wird noch geprüft.

3. Der Bereich Hüthum, Emmerich und Praest:
Der Borgheeser Weg soll nur noch für Fuß- und Radfahrer möglich sein. Die ‘s-Heerenberger Straße erhält eine Unterführung nur für Pkw.

Im Bereich des alten Löwentorübergangs soll eine neue separate Fuß- und Radwegunterführung entstehen, und die neue Unterführung Löwentor ist für Pkw und Lkw geplant. Der Bereich der v.d. Recke Straße, der der Abwicklung des landwirtschaftlichen Verkehrs dienen sollte, wird geschlossen. Weitere Zugeständnisse sind nicht zu erwarten.

Dieser Mindesstandard geht nach der Sommerpause in das Planfeststellungsverfahren. Weitere Wünsche müsste die Stadt selbst tragen.

 
 

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