Paul Friedhoff ist gestorben

Emmerich/Rees..  Der Unternehmer und langjährige FDP-Bundestagsabgeordnete Paul K. Friedhoff ist tot. Er starb Samstagnacht nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Die Beerdigung ist am Samstag in Löningen im Oldenburger Münsterland.

Der studierte Physiker hatte in den 70er Jahren in Kleve die Firma Spectro gegründet, die in der Hochzeit mit Werken in Berlin und den USA weltweit über 600 Mitarbeiter beschäftigte. Gestalten wollte der umtriebige Unternehmer auch in der Politik. Von 1992 bis 1996 war er Schatzmeister der Landes-FDP, von 1990 bis 2002 und dann erneut von 2005 bis 2012 gehörte Friedhoff dem Bundestag an. Hier setzte er sich unermüdlich für den Kreis Kleve ein. Als „Strippenzieher im Hintergrund“ in Düsseldorf hatte er maßgeblich Anteil daran, dass die Hochschule nach Kleve vergeben wurde. In Emmerich, im vollbesetzten Schützenhaus Kapaunenberg, saß er im August 2009 mit seinen Bundestagskollegen Dr. Barbara Hendricks (SPD) und Ronald Pofalla (CDU) auf dem Podium, als über die Forderung des Lions-Clubs, „0 Cent für die Betuwe“, diskutiert wurde. Auch in Rees war Friedhoff immer wieder ein hoch geschätzter Gast.

Für den Kreis Kleve dürfte Friedhoff wohl der erste und vermutlich einzige FDP-Bundestagsabgeordnete gewesen sein.

 
 

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