Öko-Schickeria?

ForFarmes/Thesing.  Das Argument von SPD und CDU: Angst vor Arbeitsplatzverlust. Für mehr Druck wurde die Anzahl vervielfacht, Augen zugedrückt gegenüber fehlenden (Betriebs-)Genehmigungen, überschrittene Umschlagmengen, Umweltverschmutzungen, fehlerhaften Gutachten.

Dem Unternehmen, das in 2012 und 2013 zusammen 4,35 Mio. Euro Jahresüberschuss in Haffen erwirtschaftete, sei nicht zumutbar, seine Waren aus Wesels Hafen zu holen, obwohl von dort deutlich grünes Licht kam. Man will den roten Teppich vor der Haustür für Thesing. Die Vision von For Farmers (60% Werksanteil) ist ein gigantisches Werk mitten im Dorf Haffen.

Der momentane Schwerlastverkehr ist ein Bruchteil von dem, was kommen wird: eine Betuwe auf Rädern mitten durchs Dorf. Jetzt werden die Weichen gestellt. Eine Entscheidung, die bereits eingesetzte Landflucht weiter fördern, und Generationen betreffen wird. Die Straße auf dem Damm zerbröselt schon jetzt unter dem Schwerlastverkehr. Bürgersorge bzgl. Deichsicherheit wird abgetan. Stadt: „Die Gefahr eines Deichbruchs ist…immer gegeben”. Kann der Verfasser einer solchen Aussage noch ruhig schlafen, vor dem Hintergrund eines bereits maroden Deiches, der durch „Wohlwollen“ mit -zig schwer beladenen Lastzügen befrachtet wird.

Die Bezirksregierung, die ausdrücklich die Sinnhaftigkeit des Planverfahrens in Frage stellte und auf ungenehmigten Zustand der Verladeanlage verwies, wurde als Ökoschickeria beschimpft.

Die großen Fraktionen sollten sich die Fakten anschauen; denn die Stellungnahme der Bezirksregierung ist eindeutig. Lesen!!!

Ein gefährliches Unterfangen zu Lasten und auf Steuerkosten. Bleibt zu hoffen, dass im Zuge der Offenlegung viele Bürger einen Einwand abgeben werden. Es betrifft nicht nur die Haffener!

 
 

EURE FAVORITEN