Investitionen für die Gäste kommen auch Bürgern zugute

Elten..  Eine Emmericher Delegation machte sich jetzt auf dem Weg ins Sauerland, um sich in den Kneipp-Kurorten Brilon und Olsberg über die Prädikatisierung nach Kneipp zu informieren. Auf den Spuren von Kneipp machten sich Dr. Manon Loock-Braun, Günter Puhe und Werner Spiegelhoff (Mitglieder des Kneipp-Vereins Elten), Dr. Wachs (1. Beigeordneter der Stadt) und Frank Gesthuizen, Besitzer des Waldhotels Hochelten, mit seiner Tochter.

Anregungen fürs Waldhotel

Elten ist bereits auf dem Weg zum Kneipp-Kurort, da aber noch weitere Voraussetzungen bis zum Prädikat notwendig sind, schien eine Exkursion in die überregional bekannten Kurorte sinnvoll. Brilon ist bereits seit 16 Jahren Kneippkurort, jetzt auf dem Weg zum Kneippheilbad und hat viel Erfahrung mit Kneipp.

Nach einer Begrüßung und einem Blick auf den wunderschönen Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden ging es zum Haus am Kurpark, welches auch als Haus des Gastes dient, mit Kneippraum und Badeabteilung. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich der Kurpark mit Landschaftstherapeutischem Weg und den Kneippanlagen von seiner besten Seite. Im Kräutergarten erfreuten sich die Teilnehmer an der Pracht der vielen Kräuter.

Anschließend ging es nach Olsberg, dort besichtigte die Gruppe die Kneippeinrichtungen der Klinik am Stein und das Aqua Olsberg. Besonders angetan war die Gruppe von der Kneippbox im Aqua, hier können Gäste des Schwimmbades selbstständig Arm- und Beingüsse durchführen. Zum guten Schluss besuchte die Gruppe das Hotel Schinkenwirt am Eisenberg.

Mit interessanten Eindrücken und einem Strauss von Anregungen verabschiedete sich die Gruppe und besuchte auf dem Heimweg noch den Kneipp-Verein Bocholt. Hier stieß Wirtschaftsförderer Sascha Terörde zur Gruppe. Günther Puhe, Vorsitzender des Kneipp-Vereins, führte die Gäste. Die Delegation freute sich über den regen Austausch und gewann die Erkenntnis, dass sich Kurorte in heute anders präsentieren. Zielführende Investitionen für Gäste seien stets auch sinnvolle Investitionen für die Bewohner des Ortes. „Entschleunigung“ für Gäste und Bewohner steht im Fokus der Bestrebungen. Auch Hotelier Frank Gesthuizen nahm einige Anregungen zur Umsetzung im neuen Waldhotel mit. Die Eltener Übernachtungsmöglichkeiten spielen bereits jetzt im Erholungsort Elten eine wichtige Rolle. Bei der Prädikatisierung des Ortsteils nach Kneipp wird die Ausstattung des Waldhotels, Hotel Wanders, Heidehof, der Kneipp-Senioreneinrichtung St. Martinus-Stift und weiterer Unterkünfte ebenfalls von zentraler Bedeutung sein. Elten ist somit weiterhin auf gutem Wege Kneipp-Kurort zu werden.

 
 

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