Hendricks setzt auf Feuerwehr

Elten/Wesel..  Emmerichs Stadtbrandmeister Martin Bettray hatte im alten Jahr in der NRZ schon öffentlich gemacht, dass das Sicherheitskonzept der Deutschen Bahn entlang des geplanten dritten Betuwe-Gleises erhebliche Schwächen aufweist. Also auch, was die Abschnitte auf dem Emmericher Stadtgebiet anbetrifft. Das Thema dürfte künftig wohl eines in Berlin sein.

Beim einstündigen Treffen der Bürgerinitiativen zur Betuwe kürzlich in Wesel, wo natürlich auch die „Eltenberg-Retter“ mit Hans-Jörgen Wernicke an der Spitze zugegen waren, lauschte Bundesumweltminister Dr. Barbara Hendricks der Problematik. Und versprach, dem Bahnchef Rüdiger Grube in einem Treffen deutlich zu machen, dass der Bahnausbau zwischen Oberhausen und Elten nur mit dem von den Feuerwehren erarbeiteten Sicherheitskonzept zu machen sei.

Rund 40 Millionen Euro (mehr) müssten dafür allerdings veranschlagt werden. Es geht vor allem darum, Notfall-Zugänge zum Gleis nicht nur alle 1000 Meter, sondern alle 200 Meter zu ermöglichen. Die Türen an jenen Stellen müssten auch eine entsprechende Breite aufweisen. In der aktuellen Bahn-Planung passen zwei Wehrleute mit einer Trage dort nicht hindurch, wie beispielsweise Wesels Feuerwehrchef Thomas Verbeet bei dem Treffen mit der Bundesumweltministerin betonte.

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