Generationenwechsel beim Altentag

Sabine Janßen, Arno Rudolph, Steffi Verhey, Michael Verhey, Melanie Urselmans, Josef Bram, Katja Benning, Michael Janßen, Katrin Heveling.
Sabine Janßen, Arno Rudolph, Steffi Verhey, Michael Verhey, Melanie Urselmans, Josef Bram, Katja Benning, Michael Janßen, Katrin Heveling.
Foto: FUNKE Foto Services
Elf engagierte Vrasselter führen die Senioren-Traditionsveranstaltung von Alfred Verhey weiter. Alles bleibt, wie es ist, nur das Organisations-Team hat sich verjüngt.

Vrasselt.  Wohl kein anderer hat den Altentag in Vrasselt so geprägt, wie Urgestein Alfred Verhey. 34 Jahre lang organisierte der emsige Senior die Zusammentreffen der Vrasselter Generation über 65 Jahre. Gesundheitliche Gründe zwangen Verhey schließlich, das liebgewonnene und mit Herzblut geführte Amt niederzulegen.

Das Schlimmste daran: Ein Nachfolger war lang nicht in Sicht. 2014 drohte gar die Absage des Altentages, der immerhin jeden dritten Adventssonntag an die 100 Vrasselter zusammenbringt. Ein Trio schloss sich kurzerhand zusammen: Alfred Verheys Sohn Michael sowie Josef Bram und Kurt Benning stellten die Altentag doch noch auf standfeste Beine. Denn: „Diese Vrasselter Tradition sollte weiter erhalten bleiben“, findet Bram.

Und das wird sie künftig auch. Denn in Sachen Organisation „Altentag Vrasselt“ hat sich ein Generationenwechsel vollzogen. Mit dem Abschied von Alfred Verhey sind auch dessen treue Seelen aus der Küche quasi mit in Rente gegangen. Elf engagierte Vrasselter kümmern sich nun darum, dass beim Altentag alles glatt läuft und den Senioren schöne Stunden bereitet werden.

Alles beim Alten

Namentlich sind das: Katja Benning, Katrin Heveling, Sabine Janßen, Karin Rudolph, Melanie Urselmans, Steffi Verhey, Josef Bram, Michael Janßen, Arno Rudolph, Stefan Urselmans und Michael Verhey. „Meine Frau und ich haben auf dem vergangenen Schützenfest gezielt Leute angesprochen, ob sie nicht Lust hätten, bei der Organisation des Altentages zu helfen“, erzählt Michael Verhey. Schnell fand sich die Truppe zusammen, die am Sonntag, 13. Dezember, erstmals so richtig durchstartet. „Ich mache so etwas gern für die Dorfgemeinschaft“, erläutert Josef Bram seine Motivation.

Mehrmals hat sich das neue Organisatorenteam des Altentages bereits getroffen. Die Einladungen an die Vrasselter Senioren sind längst verschickt. Auch wenn sich das Team nun verjüngt hat, „beim Programm bleibt alles beim Alten“, verspricht Michael Verhey, der die Begrüßung vornehmen wird. Anfangs habe man einmal überlegt, statt des dritten Adventssonntags einen anderen Tag zu nehmen: „Doch der hat eigentlich einen festen Platz im Kalender der Vrasselter.“ Daher ist auch hier alles so geblieben wie es einst Alfred Verhey organisiert hatte. Auch dass viele Damen aus der Ortschaft fleißig die Kuchen für den Altentag backen. „Und auch, dass er komplett durch Spendengelder finanziert wird“, so Bram. Völlig kostenfrei ist also das adventliche Beisammensein im Pfarrheim. Und auch die kleine Überraschung am Ende ist geblieben.

Ein tolles Team

Während sein Vater im Vorfeld viel alleine organisiert hat, ist Michael Verhey froh, dass sich nun viele Vrasselter engagieren. Gleiches gilt für Josef Bram: „Das ist ein junges Team. Toll, dass wir sie haben.“ Und genau das werden auch sicher die vielen Vrasselter Senioren denken, wenn sie am kommenden dritten Adventssonntag nach einer besinnlichen Zeit im Pfarrheim wieder nach Hause gehen.

 
 

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