Furioser Schlussakkord nach den Jubelwochen

Leegmeer.  Mit einem festlichen Gottesdienst sind die Festwochen zum 50-jährigen Jubiläum der Heilig-Geist-Kirche zu Ende gegangen. Pfarrer Bernd de Baey begrüßte in dem gut gefüllten Gotteshaus besonders Bürgermeister Peter Hinze und Lambert Brimmers. Der langjährige Pfarrer von Leegmeer war mit seiner Haushälterin und ehemaligen Pastoralreferentin Ria Brinkschulte an seine alte Wirkungsstätte zurück gekehrt. Beide wurde mit viel Beifall begrüßt. Schwach, aber hellwach, verfolgte Brimmers sitzend am Altar das Geschehen. Viel Beifall gab es zu recht für die musikalischen Akteure. Das ChorForum St. Christophorus, der Gastchor St. Quirinus Millingen, Instrumentalisten und Stefan Burs (Orgel) sorgten unter der Leitung von Norbert Voß für einen furiosen Schlussakkord nach den Jubelwochen. Wucht und Botschaft von Kirche und Kreuz thematisierte in seiner Predigt Pfarrer de Baey, der die Heilig-Geist-Kirche als etwas „ganz Besonderes“ bezeichnete: „Der Pfeil traf vor 50 Jahren mitten ins Ziel, das Vibrieren des Pfeiles aber hält bis heute an“, spielte er auf das damals Neue an, Schrott in die Kirche zu holen: „Wenn Kunst zur Selbstüberschreitung führt, dann haben wir es in Heilig-Geist mit wahrhaft großer Kunst zu tun.“

Nach dem Gottesdienst gab es noch die Gelegenheit zur Begegnung am Treffpunkt Heilig-Geist. Auch Gespräche mit Lambert Brimmers waren möglich. Für diesen hatte die Gemeinde extra einen Stuhl aufgestellt, damit der nicht mehr ganz so mobile Geistliche auch mittendrin im Geschehen sein konnte.

 
 

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