Feuer auf Kohlefrachter auf dem Rhein bei Rees-Mehr

Das Feuer war auf dem niederländischen Kohlefrachter Wantij ausgebrochen. Zur Stabilisierung während des Löschvorgangs wurde das Schiff an das Containerschiff Salute angedockt.
Das Feuer war auf dem niederländischen Kohlefrachter Wantij ausgebrochen. Zur Stabilisierung während des Löschvorgangs wurde das Schiff an das Containerschiff Salute angedockt.
Foto: Diana Roos/ WAZ FotoPool
Feuerwehrleute aus Rees und Emmerich mussten am Dienstagmorgen ein Feuer auf einem Rheinschiff löschen. Auf einem Kohlefrachter, der in Höhe Rees lag, brannte es im Maschinenraum, das Binnenschiff war wegen des Schadens manövrierunfähig. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

Rees. Feuerwehr und Wasserschutzpolizei waren am Dienstagmorgen auf dem Rhein bei Rees-Mehr im Einsatz. Zwischen Rheinkilometer 829 und 830 trieb ein movrierunfähiger Kohlefrachter, auf dem ein Feuer ausgebrochen war.

Wie die Wasserschutzpolizei berichtet, war der niederländische Schiffsführer sofort in Höhe einer Verladestelle bei Rees vor Anker gegangen und hatte Feuerwehr und Polizei alarmierte. Mit je zwei Booten rückten die Einsatzkräfte an. Während die Besatzungen der Löschboote sich sofort in den Maschinenraum begaben, sorgte die Wasserschutzpolizei dafür, dass die vorbei fahrenden Schiffe durch langsame Fahrt keinen Sog- und Wellenschlag verursachten. Der Rhein wurde für den Einsatz nicht gesperrt.

Zwischenzeitlich hielten die Anker des mit Kohle beladenen Havaristen nicht und ein in der Nähe befindliches Containerschiff ging längsseits, um ein weiteres Abtreiben zu verhindern. Gegen 11.15 Uhr war das Feuer schließlich gelöscht.

Alle Besatzungsmitglieder blieben unversehrt. Die Kripo der Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das manövrierunfähige Schiff wurde dann längsseits des Containerschiffes zu Reparatur in den Duisburger Hafen geschleppt. (we)

 
 

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