Emmerichs größtes Restaurant ist wieder geöffnet

Jun Lin (re.) und seine Frau sind von Düsseldorf nach Emmerich gezogen.
Jun Lin (re.) und seine Frau sind von Düsseldorf nach Emmerich gezogen.
Foto: FUNKE Foto Services
Neuer Name, neue Gesichter, neues Konzept: Das große China-Restaurant an der Reeser Straße heißt nun Wakelo. Geschäftsführer Jun Lin will durchstarten.

Emmerich..  Emmerichs größtes Restaurant hat wieder geöffnet. An der Reeser Straße 59 möchte Geschäftsführer Jun Lin unter neuem Namen – nämlich Wakelo — die Gaumen der Emmericher und der Nachbarstädter für seine chinesischen Speisen gewinnen.

290 Sitzplätze

Der Chinese, der seit 1990 in Düsseldorf lebte und jetzt nach Emmerich gezogen ist, übernimmt die Nachfolge von Dahai Ye, der aus gesundheitlichen Gründen das Restaurant Haili geschlossen hatte. Vor der Gastronomie war dort das Autohaus Deutemeyer untergebracht, weshalb das Lokal den Aufbau eines Autosalons kaum verbergen kann. Mit dem Vorgänger Ye, betont Lin, habe seine Küche aber nichts zu tun. „Wir wollen über die Qualität die Kunden überzeugen. Wir bereiten alles frisch zu. Es werden keine Speisen vom Vortag aufgewärmt. Die Konkurrenz ist hart, wir müssen überzeugen“, sagt der 37-Jährige, der mit seiner Gastro-Familie schon viele Restaurants betrieben hat.

Dass das riesige Ladenlokal zu groß sein könnte, glaubt Jun Lin nicht. Die Lage sei sehr gut, auf der Reeser Straße sei viel los. Gerade Beschäftigte fänden zur Mittagspause schnell den Weg in sein Restaurant.

Aktuell bietet er großzügig aufgestellt 290 Sitzplätze: „Ich werde eher noch mehr Tische aufstellen“, glaubt der Chinese, der viel investiert hat, um dem Restaurant einen neues

Ambiente zu geben. Es sieht jetzt moderner aus, die Möbel sind dunkler, schicker. Auch die Büfetttechnik macht einen modernen Eindruck. So muss man zum Beispiel beim Behältnis für den gebackenen Reis nicht befürchten, dass dieser unten anpappt.

À la carte-Speisen wird es im Wakelo nicht geben. Aber ein reichhaltiges Büfett. Das Mittagsbüfett kostet 7,90 Euro – dienstags bis samstags; Kinder von fünf bis zehn Jahren zahlen fünf Euro. Auch mittags wird schon Teppanyaki angeboten. Hierbei suchen sich die Gäste rohe Zutaten aus und der Koch bereitet sie frisch zu. Ein Trend, der in Deutschland ja schon eine Weile anhält.

Getränke-Selbstbedienung

Montags bis donnerstags kostet das Büfett abends 18,50 Euro (Kinder 9,90 Euro). „Abends ist die Büfett-Auswahl noch größer, wird zum Beispiel mit Sushi, Hummer, mehr Fisch, mehr Obst und Kuchen erweitert. Auch die alkoholfreien Getränke sowie Bier und Wein sind in dem Preis schon inbegriffen. Neu ist auch, dass bei den Getränken abends Selbstbedienung gilt, das gibt es noch nicht oft in Deutschland“, sagt Jun Lin.

Freitag- und Samstagabends sowie den ganzen Sonntag und Feiertags kostet das große Büfett 20,50 Euro (Kinder 9,90 Euro). Die Preise gelten für einen Aufenthalt von zwei Stunden. Sechs Mitarbeiter plus Aushilfen sind derzeit im Wakelo tätig.

Die Öffnungszeiten: täglich von 11.30 bis 15 Uhr und 17.30 bis 22.30 Uhr; montags Ruhetag außer an Feiertagen.

 
 

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