Ein Weihnachtsmarkt mit ganz viel Atmosphäre

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Haldern..  Mit einem Gottesdienst begann der kleine Weihnachtsmarkt in Haldern rund um die evangelische Kirche – der Gottesdienst als Zentrum und die kleine Kirche mit dem Weihnachtsmarkt als Drumherum. Advent – die Fastenzeit vor Weihnachten und Weihnachtsmarkt, eigentlich ein Widerspruch in sich, den Übergang aber schaffte Pastorin Elke Spörkel inhaltlich in ihrer Predigt.

Der Weihnachtsmarkt selber ist sicherlich einer der schönsten kleinen Weihnachtmärkte, die einige Anbieter oder auch die Besucher in diesem Jahr besucht haben. „Ein Weihnachtsmarkt mit ganz viele Atmosphäre“, mussten auch Anneliese Möllenbeck und Veronika Gersum aus Millingen zugeben, „ein Markt wo man sich so richtig wohlfühlen und gut selbstgenähte Artikel aus Westfalenstoffe anbieten kann.“ Aber auch sonst gab es allerlei zu sehen und zu kaufen und für das kommende Weihnachtfest noch kleine Geschenke zu erstehen. Wunderschöne Schmuckstücke, Gestricktes und Holzarbeiten wurden von den drei Krankenschwestern Hanna Strohmenger, Doris Karbowski und Annette Vöck hergestellt. Familie Seelen aus Rees hatte in Teamarbeit rustikale Holzartikel gefertigt und wer Bargeld zum Fest verschenken will, hatte Freude an den handgemachten Geschenkeboxen Heike Dicker. Kerzenreste muss man nicht wegwerfen. Irmgard Kujath hatte wunderschöne bunte Kerzen daraus hergestellt und handgefilzten Tiere mit den lustigen Gesichtern hatte Bettina Schwauch aus Haldern im Angebot. Die Eine-Welt-Gruppe unterstützt mit ihrem Angebot Pater Velsinger aus Brasilien. Die Bewohner von St. Marien hatten leckere Liköre hergestellt und viele weitere Dinge gebastelt. „Uns ist es wichtig, dass wir uns mit unserem Angebot am Weihnachtsmarkt beteiligen und für unsere Bewohner ist es wichtig, dass ihre Arbeit auch anerkannt wird“, berichtete Beate Anhuf-Mölders vom Sozialen Dienst.

Gehäkelte Decken aus Schurwolle, Insektenhotels, rustikale Holzdekorationen, Vogelhäuser, Marmeladen, Hüte, Mützen, Handschuhe, Socken, Meisenglocken, Kekse und Lebkuchen – alles in liebevoller Handarbeit von den Ausstellern hergestellt. Die Weihnachtswichtel (Offene Ganztagsschule) hatten ebenfalls fleißig gewerkelt und gebacken, die Spekulatius waren ein Gedicht. Für das leibliche Wohl gab es geräucherte Forellen, Grillwürstchen, Waffeln und leckeren Glühwein. Ein volles Haus hatten die kleinen Theateraufführungen im Spitzboden der Offenen Ganztagsschule. „Ein wunderschöner Weihnachtsmarkt“, das konnte nicht nur die siebenjährige Sophie bestätigen, die mit Papa, Mama und Oma den Weihnachtsmarkt besuchte und als Stoffverkäuferin im Stück „Weihnachten nach Maß“ aufgetreten war.

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