Dieses Fest ist kaum zu toppen

Das Fest RheinArt Karibisch war sehr gut besucht.
Das Fest RheinArt Karibisch war sehr gut besucht.
Foto: WAZ FotoPool
Eine karibische Nacht wurde den Besuchern rund um das Atlanta Hotel Rheinpark geboten. Das Bühnenprogramm war grandios, es kamen wesentlich mehr Menschen als im Vorjahr zur RheinArt Karibisch.

Rees..  Gerardus Aaldering hat das karibische Traumwetter für die nächsten Jahre bereits fest gebucht. So begeistert war der Inhaber der Atlanta-Hotelkette von der Veranstaltung RheinArt Karibisch, die im dritten Jahr die Besucherzahl noch einmal getoppt hat. Samba, Rhein und Rees – das hat auch am vergangenen Wochenende gepasst.

Bereits am Nachmittag hatten es sich die Besucher in den Lounge-Sesseln und Liegestühlen an der Rheinpromenade gemütlich gemacht, genossen Sonne, Kaffee und Kuchen und kühle Getränke, bevor die Bühnenshow begann und sich von Stunde zu Stunde die Besucherzahl verdoppelte, mit vielen Ree-sern, aber auch zahlreichen auswärtigen Gästen.

Stände an der Promenade informierten über das Niederrheinrad, über Surfbretter oder karibische Massagen, gleich zum Ausprobieren. Die Zigarrendreherin zeigte ihr Handwerk und so manche dicke Zigarre fand ihren Abnehmer. Da wurde getrommelt und gesungen. Schlangen bildeten sich sehr früh schon an den Cocktailbars. Zwar war mit dem Wertmarkenverkauf die Wartezeit verkürzt worden, dennoch hätte das Fest weitere Longdrink-Stände vertragen. Schneller ging es da an den Bierständen und an der Aperol- und Hugo-Bar zu.

Karibisches Büfett

Überaus zufrieden waren die Gäste mit dem karibischem Büfett, das keine Wünsche offen ließ und mit vielen Finessen überraschte. Auch hier war für jeden etwas dabei: Buffet für den kleinen oder großen Hunger, Spanferkel, Gegrilltes oder nur eine Pommes, das Angebot war perfekt auf die Veranstaltung abgestimmt.

Das Bühnenprogramm, durch das Eventmanager Sebastian Mörth, bekannt witzig führte, startetet mit dem Auftritt der stimmgewaltigen Sängerin Wanda Kay, die die Besucher sofort mitriss. Beachtung und tosenden Beifall fand der Feuerschlucker, insbesondere, wenn hohe Flammen weit über der Bühne in die Luft stiegen.

Schrille Schreie ertönten, als der Alligatormann seine Monsterspinnen, Skorpione und die Tarantel aus der Box befreite und sich die Spinne auf die Nase setzte. Als dann die Tiere mit den harmlosen Namen Diana und Tommy wenige Meter vom Publikum entfernt aus ihrer Kiste befreit wurden, sah man durchaus Gäste in den vorderen Rängen sich in die hinteren Reihen umsetzen. Wer sieht schon gerne direkt ins Maul eines Alligators!

Besonders die Kinder hatten ihren Spaß und zeigten Wagemut. Bis der Alligatormann die große Kiste mit den Reptilien durch die Menschenmassen zum Transporter zog, nahmen die Knirpse doch die Füße in die Hand.

Eher Nähe suchten die Besucher zu den Sambatänzerinnen, die nicht nur durch ihre farbenprächtigen Kostüme bestachen. Ihre Tänze rissen mit und sie mussten nicht lange bitten, um große und kleine Gäste auf die Bühne zu holen.

So war es ein rundum gelungenes Familienfest, dass mit einem großartigen Feuerwerk seinen Höhepunkt erreichte. Danach wurde noch bis spät in die Nacht getanzt.

„Dass uns das Atlanta Hotel so ein tolles Fest bietet, muss man hoch anrechnen!“, lobt die Reeserin Rosi Helmes, restlos begeistert.

Auch am Sonntag war strahlender Sonnenschein dem Familientag beschieden, der ebenfalls sehr gut besucht wurde.

„Im kommenden Jahr wollen wir den Bierwagen umstellen, damit wir noch mehr Platz vor der Bühne für unsere Gäste haben“, zog Hoteldirektorin Nicole Beckord eine erste Bilanz. Und Gerardus Aaldering, der die Initialzündung für das Karibikfest gab und sich damit einen Wunsch erfüllte, meinte vom Balkon aus auf die Menschenmassen blickend schmunzelnd: „Vielleicht machen wir ja ein kleines Plus.“ Über das Plus aus der Tombola freut sich die Gemeinschaftsgrundschule. Ihr kommt nämlich der Erlös zugute. Wünschen würde sich Aaldering, dass das Karibikfest im kommenden Jahr auf die gesamte Rheinpromenade erstreckt. Vielleicht auch unter der Beteiligung weiterer Anlieger.

 
 

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