Defibrillator hilft im Notfall an der Promenade

Stadtbild-Verein und Infocenter Emmerich schaffen das frei zugängliche Gerät für den Notfall gemeinsam an.

Emmerich. Wenn plötzlich das Kammerflimmern einsetzt oder das Herz nicht mehr im Rhythmus schlägt, dann ist man künftig an der Rheinpromenade gut aufgehoben. Der Stadtbild-Verein und das Infocenter Emmerich (ICE) schaffen gemeinsam einen Defibrillator an, der vor dem ICE im Notfall öffentlich zugänglich ist. „Es ist selbsterklärend. Das Gerät spricht mit einem“, verrät Tourismus-Chefin Dr. Manon Loock-Braun, die auch Sprecherin des Stadtbild-Vereins ist. Wird das Gerät benutzt, geht automatisch ein Notruf beim Krankenhaus ein.

Der Verein versteht sich als Verschönerungsverein für die Innenstadt und finanziert 50 Prozent der Kosten eines Projektes (die andere Hälfte trägt der Eigentümer). Auf der „Zu erledigen“-Liste steht weiterhin die Beleuchtung der Rheinbrücke. „Hier laufen noch Gespräche mit den Klevern, denen die Brücke zur Hälfte gehört“, verrät Loock-Braun. Ferner soll an der Promenade eine Sponsorenstele errichtet, eine Wandinstallation am Rheinmuseum beleuchtet sowie die Beleuchtung der St. Martini-Kirche und einiger Gebäude der Steinstraße optimiert werden.

Beim Blick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres fallen neben den traditionellen Dreck-Weg-Tagen die neue Anstrahlung der Societät sowie die Blumenkübel an Steinstraße und Geistmarkt im Kooperation mit der Firma Aquatec ins Auge.

Die 16 Anwesenden – der Verein zählt 94 Mitglieder – bestätigten Bürgermeister Johannes Diks als Vorsitzenden des Vereins. Auch Dirk Schuster wurde als Beirat bestätigt. Neue Beirätin ist Dörthe Rattai.

 
 

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