Das Herz schlägt für die Kinder

In der Werbeagentur von Simon Berndsen (re.) wurde das zeitgemäße Marketingkonzept für die Katholische Waisenhaus-Stiftung entwickelt, hier deren beide Geschäftsführer Hans-Jürgen Kraayvanger (li.) und Norbert Pastoors. Foto: Dirk Schuster / WAZ FotoPool
In der Werbeagentur von Simon Berndsen (re.) wurde das zeitgemäße Marketingkonzept für die Katholische Waisenhaus-Stiftung entwickelt, hier deren beide Geschäftsführer Hans-Jürgen Kraayvanger (li.) und Norbert Pastoors. Foto: Dirk Schuster / WAZ FotoPool
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Emmerich. Die Katholische Waisenhaus-Stiftung im neuen Gewand: Neues Logo, neuer Internetauftritt. Das St. Elisabeth-Heim wurde von Stadtpfarrer Karsten eingesegnet.

Das Herz der katholischen Waisenhaus-Stiftung schlägt vor allem für Kinder und Jugendliche. Das wird nun auch mit dem neuen Logo und dem runderneuerten Internet-Auftritt deutlich. Ein großes Herz aus vielen kleinen bunten Kreisen soll verdeutlichen, dass die traditions- und segensreiche Stiftung an vielen Sozial- und Bildungsfronten Gutes tut: im integrativen Förderzentrum Arche Noah etwa, bei der Offenen Ganztagsbetreuung an Schulen oder als Träger des St. Elisabeth-Kinderheims. Die für eine Million Euro renovierte Einrichtung am Neuen Steinweg wurde gestern von Stadtpfarrer Karsten Weidisch eingesegnet; er hat inzwischen Paul Seesing als Stiftungsvorsitzenden „beerbt“.

Zwei Wohngruppen

Nach dreijähriger Umbau- und Sanierungsphase, die vernünftigerweise in vier Abschnitte aufgeteilt war, um den laufenden Heimbetrieb so wenig wie möglich zu stören und dem Winter Rechnung tragen zu können, steht das von Ulrike Schmithüsen geleitete Kinderheim wieder voll zur Verfügung. In dem mitten in der Stadt 1968 eröffneten Haus leben heute in zwei Wohngruppen jeweils neuen Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren. Außerdem gibt es zwei Apartments für die Mutter-Kind-Betreuung sowie Trainingswohnungen für jene Jugendlichen, die das Heim bald verlassen.

Bei der umfangreichen Sanierungen spielte der energetische Aspekt eine wichtige Rolle. Dem trägt sowohl die neue Außendämmung (Wärmedämm-Verbundsystem ersetzte die alte Verklinkerung), als auch die komplett neue Heizungsanlage Rechnung, so dass auf Sicht Heizkosten gespart werden können.

Viele Partner der Waisenhaus-Stiftung hatten sich eingefunden, um zum Umbau zu gratulieren. „Eine ganz gelungene Sache“, fand denn auch Hans-Jürgen Kraayvanger, einer der beiden Geschäftsführer der Waisenhaus-Stiftung. Nur noch kleinere Restarbeiten seien zu erledigen. Johannes Peeters vom Architektbüro Wrede aus Goch meinte, man sei seinerzeit bei der Ausschreibung gut weg gekommen, denn in den letzten zwei Jahren seien die Preise kräftig gestiegen. Die Kosten relativierten sich. Immerhin betrage die Netto-Nutzfläche 1300 qm und die Fassadenfläche 800 qm: „Da sind 1 Million schnell verbraten“, so Peeters.

Simon Berndsen von der Werbagentur „Firmazwei“ aus Düsseldorf/Emmerich beamte den neuen Internetauftritt der Stiftung an die Wand und packte das neue Markenzeichen mit dem Herzen aus. Er ist sich sicher, dass mit dem neuen, identitätsstiftenden Logo der Wiedererkennungswert der Stiftung steigen wird.

 
 

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