Christophorus-Figur zum offiziellen Abschied

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Emmerich/Kleve.  Andrea Schaffeld und Hermann-Josef Tebaay vom Rat der Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer sowie Pfarrer Karsten Weidisch haben am Rosenmontag Pfarrer em. Fritz Leinung im Klever Franziskushaus offiziell verabschiedet. Zum Zeitpunkt ihres Besuchs war der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. noch nicht bekannt. Leinung, der während der Professur von Joseph Ratzinger in Münster dessen wissenschaftlicher Assistent war, hatte noch im Gespräch mit den Emmerichern den Papst gewürdigt, der trotz des hohen Alters das Amt versieht. „Ich war sehr überrascht, als ich kurze Zeit später vom Rücktritt hörte“, erzählte Pfarrer Leinung gestern.

Im Jahr 2003 trat Pfarrer Leinung als Pastor in den Ruhestand, verließ die Unterstadtgemeinde in Kleve und zog in eine neue Wohnung an der Rheinpromenade in seiner Heimatstadt Emmerich.

„In Emmerich und darüber hinaus hat er als Pfarrer emeritus stets zu Diensten gestanden, die Eucharistie gefeiert, beeindruckende Predigten gehalten, viele an seinem enormen Geschichtswissen teilhaben lassen und mit seinen humorvollen Anekdoten so manche Runde unterhalten“, erinnert die Kirchengemeinde.

In der Vinzenzkonferenz war er engagiert und oft beim Mittagstisch im Aldegundisheim zugegen. Seit dem Frühjahr 2012 haben seine körperlichen Kräfte jedoch sehr nachgelassen, so dass er seine Wohnung an der Rheinpromenade aufgeben hat und in das Franziskus-Haus auf der Spyckstraße in Kleve umgezogen ist.

Zum Abschied aus der Seelsorgeeinheit, zur guten Erinnerung an seine Zeit in Emmerich und für so manches zukünftige Hinüberdenken von Kleve aus auf die andere Rheinseite wurde Leinung eine Christophorus-Figur geschenkt und Dank für sein Engagement ausgesprochen.