Bischof Vorderholzer besuchte Rees

Rees.  Sein großes Interesse am Leben des katholischen Märtyrers Karl Leisner, der 1945 an den Folgen seiner Haft im Konzentrationslager (KZ) starb, hat jetzt den Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer an den Niederrhein geführt. Dabei machte er auch Station in Rees, der Stadt, in der der Selige zur Welt kam.

Begleitet wurde der Regensburger Bischof von Pfarrer Andreas Weiß, Regensburger Diözesanpriester, und vom Ehepaar Georg und Christina Walser. „Uns interessiert und bewegt die Lebensgeschichte von Karl Leisner“, sagten sie. Unter anderem waren sie in Rees unterwegs, wo Leisner am 28. Februar 1915 geboren und am 3. März in St. Mariä Himmelfahrt getauft wurde, und in seiner Heimatstadt Kleve. Dort besuchte die Gruppe Leisners Elternhaus.

Eine weitere Station war Kevelaer. Hier besichtigten die Gäste das vom Künstler Bert Gerresheim geschaffene „Portal der Versöhnung“ an der Wallfahrtsbasilika St. Marien. Es zeigt Leisners Priesterweihe am 17. Dezember 1944 im KZ Dachau. Der letzten Tag ihrer Reise verbrachten die Besucher in Xanten. Im Xantener Viktordom beschloss die Pilgergruppe ihre Reise mit einem Gottesdienst, an dem auch Weihbischof Wilfried Theising teilnahm. Vorderholzer: „Wir sind unterwegs vielen Menschen begegnet, die vom Feuer, das in Karl Leisner brannte, angesteckt haben.“

 
 

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