Betuwe: „Rote Karte“ für Politik von 74 Prozent

Emmerich.. Nur 13 Prozent der Befragten beim Bürgerbarometer sind der Meinung, die Politik kümmere sich genug um die Betuwe-Route. 74% sind der gegenteiligen Meinung.

Nur 13 Prozent der 516 beim Bürgerbarometer befragten Emmericherinnen und Emmerich sind der Meinung, dass die Politiker genug tun, um die Belastungen für die Menschen durch die neue Betuwe-Güterschienenstrecke zu reduzieren. Aber satte 74 % finden, dass die Politiker nicht genug tun.

Aus dem Rahmen

Besonders vernichtend fällt das Urteil in den Emmericher „Südstaaten“ aus. Hier finden annähernd 100 Prozent, dass nicht genug getan wird. Es verwundet also nicht, dass die Bürgerinitiative IG BISS besonders in Praest und Vrasselt viel Zulauf erhält. Etwas milder mit den Politikern gehen noch am ehesten die Einwohner der Innenstadt bzw. in Speelberg und Leegmeer um.

Beim Blick auf die geschlechterspezifische Differenzierung fällt auf, dass weibliche Interviewte das Engagement der Politiker kritischer bewerten als männliche Befragte.

Bei der Unterscheidung nach Altersklassen fällt ein Balken aus dem Rahmen: Über 50 % der 20- bis 29-Jährigen sind der Auffassung, dass die Politiker sich genug einsetzen. Die schneiden aber bei allen anderen Altersgruppen schlecht ab. Unter den 14- bis 19-Jährigen haben sie keinen Fürsprecher. Kleiner Trost: Beim Bürgerbarometer wurde nicht gefragt, was die Menschen von der DB halten.

Alle Texte und Grafiken zum Bürgerbarometer unter DerWesten.de/Emmerich.

 
 

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