Betuwe-Luft geschnuppert

Vrasselt/Kreis Kleve.  Die SPD-Kreistagsfraktion tagte jetzt im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Vrasselt und wurde durch den Ersten Beigeordneten der Stadt Emmerich, Dr. Stefan Wachs, und Stadtbrandmeister Martin Bettray über die aktuellsten Entwicklungen zur Betuwe informiert.

„Es ging der SPD dabei um die Auswirkungen des zunehmenden Güterverkehrs für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Über- und Unterführungen im Stadtgebiet, den notwendigen Lärmschutz, aber eben auch um die Fragen des Rettungs- und Katastrophenschutzes“, erklärt Thorsten Rupp, Geschäftsführer der Kreistagsfraktion, der in Vrasselt wohnt. „Aufgrund der Blockverdichtung wird der Takt des Zugverkehrs zunehmend verkürzt. Die Menschen in Emmerich und Rees nehmen ihre Orte schon heute zum Teil als geteilte Ortschaften wahr. Sie haben mit einer tatsächlichen Einschränkung ihrer Lebensqualität zu kämpfen, nicht nur durch den Lärm sondern auch durch die Erschütterungen in den Wohngebäuden entlang der Strecke“, erläutert der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bodo Wißen aus Rees.

Bettray informierte über den Stand der Katastrophenschutzplanungen der Deutschen Bahn und den Forderungskatalog der Feuerwehren. „Die Sicherheit der Bürger entlang der Betuwe-Linie hat oberste Priorität. Die Feuerwehren haben bei allen Fragen rund um das Zuwegungs- und Rettungskonzept unsere volle Unterstützung“, bestärkt Karl Esser, Sprecher der SPD-Fraktion im Betriebsausschuss Rettungsdienst des Kreis Kleve den Emmericher Stadtbrandmeister in seinen Bemühungen. „Die Betuwe-Linie beeinträchtigt heute massiv die Lebensqualität der Menschen. Daher ist es auch so wichtig, dass die Abgeordneten des Kreises Kleve in Bund und Land gemeinsam auftreten und entschieden handeln, damit ein Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Interessen, verkehrspolitischer Notwendigkeit und Anwohnerschutz hergestellt werden kann“, erklärt Roland Katzy, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

 
 

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