Bernd Hövelmann ist König von Millingen

Bernd und Nicole Hövelmann sind die neuen Schützenmajestäten der St. Quirinus-Bruderschaft in Millingen.
Bernd und Nicole Hövelmann sind die neuen Schützenmajestäten der St. Quirinus-Bruderschaft in Millingen.
Foto: FUNKE Foto Services
Seine Frau Nicole regiert an seiner Seite. Zum Schützenjubiläum gab es zahlreiche Auszeichnungen – vier Schützen erhielten den Hohen Bruderschaftsorden.

Millingen..  Es sollte ein spannender Wettkampf werden zwischen Jürgen Möllenbeck und Bernd Hövelmann. Gegen 18.30 Uhr gingen die beiden Schützen, die sich von Kindesbeinen an kennen und Nachbarn sind, an die Gewehre. 21.17 Uhr stand der Sieger fest: Mit dem 293. Schuss sicherte sich Bernd Hövelmann die Königswürde der St. Quirinus-Schützenbruderschaft Millingen. Zu seiner Königin ernannte der Speditionskaufmann seine Ehefrau Nicole.

„Ich bin stolz auf Papa“, soll Tochter Anika (19) spontan gesagt haben. Mit ihren Eltern freuten sich auch die beiden anderen Töchter Janina (17) und Saskia (16).

„Schon ein schönes Gefühl“, sagte der Unternehmer über seinen Erfolg. Zum ersten Mal hatte er am Wettbewerb teilgenommen. „Jürgen hat immer gut vorgelegt, nach einem seiner Schüsse sackte der Vogel ab, bei mir fiel er dann letztlich herunter“, so der 46-Jährige. Nicht ganz ohne Erfahrung ist die neue Majestät dennoch nicht. 1987 regierte er als Jungschützenkönig die jüngeren Schützen. 14 Paare aus den Freundeskreis, der Nachbarschaft und Verwandte – darunter auch Bruder Dirk – bildeten das Throngefolge. Jungschützenkönig wurde dieses Mal Jonas Hommen. Der neue Bruderschaftsprinz heißt Sebastian Born, der neue Bruderschaftsschülerprinz Dominik Siepen.

Diverse Ehrungen gab es im Rahmen des Schützenfestes. Den Hohen Bruderschafts Orden erhielten Norbert Lohschelder, Lothar Hüting, Christoph Tenbült und Reiner Tekamp. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Bezirksbrudermeister Johannes Griebler.

Mit dem Silbernen Verdienstkreuz zeichnete Brudermeister Manfred Jakobi Jürgen Möllenbeck, Johannes Drost, Friedrich Essing sowie Hans-Gerd Thiel aus. Das St. Sebastianer-Ehrenkreuz gab es für Manfred Jacobi.

„Im Jubiläumsjahr wurden insgesamt 2045 Zahlen ausgezeichnet, davon 1850 Jahre für langjährige Mitgliedschaft und 195 Jahre für das Fahnenschwenken“, hatte Brudermeister Jakobi ausgerechnet.

Ausgezeichnet wurden für langjährige Mitgliedschaft: Gerhard Thiel, Jacob de Witt und Johannes Schenk für 65 Jahre, Fritz Johann, Bernhard van Onna, Hans Tenbrink, Josef Döveling und Friedrich Essing für 60 Jahre, Josef Hinner, Norbert Terhorst, Manfred Giesen, Franz Knist, Herbert Köpp, Heinz Furtkamp und Aloys Lodewick für 50 Jahre sowie für 40 Jahre Johannes Bauhaus, Klaus Alders, Christoph Terhorst, Willi Baumann, Rainer Brünting, Günter Holzum, Erich van Acken, Heinz-Josef van Onna, Norbert Giesen, Adolf Launhardt. Hans-Jürgen Klug und Josef Otten junior.

 
 

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