Benefiz-Programm in Emmerich

Foto: Johannes Kruck / WAZ-FotoPool.
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Foto: WAZ FotoPool

Emmerich.. Die Hospizbewegung Herzenswunsch bot ein aufwendiges Benefiz-Unterhaltungsprogramm in der Stadthalle Emmerich.

Es war eine Aktion der guten Herzen, die am Samstag die Bühne des Stadttheaters beherrschte. Menschen unterschiedlichen Alters und mit vielfachen Qualifikationen hatten sich unter Leitung des Bedburger Arztes Dr. Reinhold Kohls zusammengefunden, um in Wort, Tanz und Musik die Geschichte einer jungen Frau auf die Bühne zu bringen, die durch eine furchtbare Nachricht aus ihrem normalen Leben gerissen wird. Die Diagnose lautet Krebs und Eva wird nun täglich mit dieser Situation konfrontiert.

Etliche Akteure
auf der Bühne

Nach der Begrüßung, in der Bürgermeister Johannes Diks sich besonders bei dem Initiator der Hospizbewegung „Herzenswunsch“, Dr. Reinhold Kohls, bedankte, rollte ein buntes Programm an, das mit einem Tanz von behinderten jungen Menschen begann und in bewegender Weise zeigte, wie begeisterungsfähig diese Menschen sind. Sabine Kleipahs aus Kalkar-Wissel – die Inhaberin eines Tanzateliers, die in Solotanzszenen noch mehrfach zu sehen war – hatte sehr viel Mühe und Liebe beim Einüben des Tanzes verwandt. Ihr Song „Von der Erde nehme ich die Kraft“ kam von Herzen.

Die nächsten Beiträge handelten von der „Lust am Leben“ (gesungen von Eva Schmitz, Valentin Siekmann, Reinhold Kohls), dem „Engel an Deiner Seite“ (Pia Beutler) und dem Duett aus dem Musical „Elisabeth“ in einer ausgezeichneten Interpretation von Ricardo Marinello und Susan Albers. Zwischen den nächsten Songs konnten die etwa 200 Besucher immer wieder den Herzschlag der jungen Frau hören, deren Schicksal in mehreren Szenen dem Publikum nahe ging. Musikalische und tänzerische Aktionen ergänzten den Text, der die Sorgen und Nöte der Frau zeigte, aber auch ihren Willen, durchzuhalten. Namen wie Rafael Cortes (Flamenco-Gitarrist), Pauline Schramm, Peter Derksen (ehemals Gruppe A Capillo), Eva Schmitz, Jan Peter Richter, Dorothee Beutler und Willi Meyer sowie Monya Ben-Hamida in „Du bist überall“ dürfen hier auch nicht vergessen werden in der langen Liste der Akteure.

Interessant war die Begleitung der Sänger durch die Instrumente. Neben dem Halbplayback durch die Anlage sahen und hörten die Gäste Geige, Akkordeon, Mundharmonika und Didgeridoo (Instrument der australischen Ureinwohner).

Den passenden Abschluss des Abends präsentierten Bigband und Chöre des Konrad Adenauer-Gymnasiums Kleve unter der Leitung von Martha und Werner Seuken, der Jugendchor Bedburg-Hau unter der Leitung von Stefan Billen sowie mehrere Solisten in der neu arrangierten Fassung des bekannten „Niemals geht man so ganz“ von Trude Herr.

 
 

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