Andy Anschütz regiert in Dornick

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Dornick.  „Da ist das Ding!“ Immer wieder fiel dieser Satz in Dornick, nachdem Andy Anschütz unter dem Jubel seines neunten Zuges den hölzernen Vogel von der Stange geholt hatte.

Um genau 13.30 Uhr war es so weit: Der dreißigjährige Elektrotechniker durfte sich als neuer Schützenkönig der Dornicker St. Johannes Bruderschaft feiern lassen. Zusammen mit seiner Königin Sandra Henseler erwartet ihn nun ein ereignisreiches Jahr.

Seit 15 Jahren besteht der neunte Zug mittlerweile und so waren es seine Mitglieder, die das diesjährige Königsschießen unter sich ausmachten. Die Preise gingen an Werner Borkes vom fünften Zug, an Peter Offergeld vom elften Zug sowie an Jan van Loon von den Jungschützen.

Auch die Jugend lieferte sich einen spannenden Wettkampf, den schließlich Leonie Hörstel für sich entscheiden konnte. Der 146. Schuss machte sie zur Jungschützenkönigin. Kilian Middelmann und Jan van Loon machten das Rennen um die Preise.

Bei all dem Schießsport und den anschließenden Feiern wurde jedoch auch eines nicht vergessen: Ehrungen und Aus-zeichnungen. So verlieh die scheidende Königin Marita Bruckhoff André Terhardt und Sascha Schulz das silberne Verdienstkreuz. Karl-Heinz Lueb, Bruno Feldmann, Chris-toph Derksen und Albert Tie-ben wurden für ihre 25-jährige Vereinstreue ausgezeichnet. Brudermeister Gerd Böcker ist seit 40 Jahren dabei. Karl-Heinz Wemmer und Werner Wilde erhielten Ehrungen für ihre 50-jährige Mitgliedschaft und Karl Gertsen sowie Erich Roebrock wurden für stolze 60 Jahre bei den St. Johannes Schützen ausgezeichnet. Von Oberst Josef Beenen wurden Rüdiger Neeb und Martin Franken zum Leutnant beför-dert.

Auch beim Vizekönigschießen kam noch einmal Spannung auf. Schlussendlich konnte es Edgar Kersten vom siebten Zug für sich entscheiden. Den vierten Preis errang Hans-Jürgen Schwaack, ebenfalls vom siebten Zug. Den fünften Preis holte Annika Thüß vom neu gegründeten zwölften Zug, dem nur junge Damen angehören.

Andy Anschütz tritt nun in die Fußstapfen von Jürgen Witting. Mit Ämtern und Würden hat er Erfahrung: Als stellvertretender Schießmeister, frischgebackener Geschäftsführer und Torwart beim SV Vrasselt weiß er mit Verantwortung umzugehen. „Ein gutes Gefühl“, jubelte er nach seinem Triumph.

 
 

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