Ablaufpläne sind in Arbeit

Rees..  Die Stadt Rees ist von Woche zu Woche vertröstet worden. Noch immer ist nicht klar, ob in der ehemaligen Klinik Horizont eine Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge entsteht. „Wir sind aber schon ein bisschen weiter“, teilte Kämmerer Andreas Mai mit. Er gehe zu 98 Prozent davon aus, dass es letztlich grünes Licht für die Einrichtung in Rees gebe. „Derzeit wird mit Hochdruck an den Ablaufplänen gearbeitet“, weiß Andreas Mai. Die Ablaufpläne werden von Mitarbeitern der Malteser-Zentrale in Köln erstellt, die – wie berichtet – als Betreiber die Einrichtung übernehmen will. Bei den Ablaufplänen geht es darum, wie der Tagesbetrieb strukturiert werden soll. Es geht ferner darum, ob ein Sicherheitsdienst eingestellt werden soll oder nicht. Und um die Anzahl der aufzunehmenden Personen.

Sollten sich Land und Malteser einig werden, so wurde der Stadt Rees übermittelt, müsse die Stadt ausreichenden Brandschutz nachweisen, so Mai.

„Sollte es dazu kommen, dass am Groiner Kirchweg tatsächlich eine Ersteinrichtung für Flüchtlinge entsteht, werden wir erst die Nachbarn in Kenntnis setzen und diese detailliert über die Eckdaten informieren“, teilte Andreas Mai mit.

Die Anwohner sind nicht grundsätzlich gegen eine Einrichtung, fürchten aber Lärmbelästigung, eine Wertminderung ihrer Immobilien. Nicht alle, aber einige haben Bedenken, dass es zu Übergriffen wegen fremdenfeindlich gesinnter Zeitgenossen kommen könnte.

EURE FAVORITEN