80 Teilnehmer liefen nach Kevelaer

Emmerich/Kevelaer.  Am ersten Wochenende im Oktober fand bei bestem Pilgerwetter die 68. Fußwallfahrt nach Kevelaer statt. Nach dem Reisesegen in St. Martini und Liebfrauen trafen sich knapp 80 Teilnehmer morgens um 6 Uhr an der Emmericher Rheinbrücke. Unterwegs gab es Gebetsstationen mit nachdenklichen Texten und einen herrlichen Sonnenaufgang vor Wissel.

Anschließend ging es über Kalkar und Keppeln nach Uedem. Nach einer Mittagspause mit leckerer Erbsensuppe von den Maltesern im Pfarrheim zogen die Pilger kurz vor 17 Uhr in Kevelaer ein. Dort wurde Angelika Tekath für die 35. Teilnahme an der Wallfahrt geehrt, der langjährige Organisator Leo Pastor mit „Standing Ovations“ verabschiedet.

Erstmalig war Pfarrer Bernd de Baey dabei, der sowohl den Hinweg, als auch den Rückweg am Montag mit vielen anderen zu Fuß bestritt. Die Emmericher Wallfahrt nach Kevelaer geht auf ein Versprechen des damaligen Pfarrers Heinrich Breuer zurück. Der betete während des Luftangriffs auf die Stadt am 7. Oktober vor 70 Jahren mit vielen Menschen. Und gab der Gottesmutter das Versprechen, zu Fuß nach Kevelaer zu pilgern, wenn die Kirche vom Bombenhagel verschont bliebe.

 
 

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