200 Bürger bei Betuwe-Info in Praest

Wilhelm Roebrock
Wilhelm Roebrock
Foto: NRZ

Praest. Es war wohl zu erwarten, dass das Interesse der Vrasselter und Praester an der CDU-Infoveranstaltung über das Planfeststellungsverfahren zur Betuwe groß sein würde. Doch mit etwa 200 Interessenten war der Saal „Zu den Drei Linden“ übervoll.

Moderator Willi Roebrock: „Möglichst viele Bürger sollten persönlich Stellungnahmen und Einwendungen geben.“

Bei Fragen zur Sicherheit, Lärmschutz, kostenträchtigen Umwegen und Zurverfü-gungstellung von Grundstü-cken hilft nur der persönliche Einspruch. Alles, was man erreichen will, muss beantragt werden. In der Stadtverwaltung kann man im Europasaal alle Pläne einsehen. Dort erhält man auch Lesehilfen und vereinfachte Vordrucke. Die Offenlage endet am 18. April. Bis 2. Mai können noch die Einwendungen erfolgen.

Willi Roebrock erläuterte dann die Planung der Bahn im Abschnitt 3.3 Praest-Vrasselt. Die teilweise sehr intensiv geführte Diskussion zeigte die große Betroffenheit und Unsicherheit über die in den nächsten Jahren entstehenden Veränderungen. Wegfallende Überführungen, neue Übergänge, Lärmschutz mit unterschied-lich hohen Wänden und neue Wegeführungen boten immer wieder Anlass zu Rückfragen. Im Praestschen Feld z.B. müssen zahlreiche Häuser (im Plan mit rot markiert) neuen Lärmschutz erhalten Roebrock empfahl aber auch, bei den mit gelb gezeichneten Häusern Einwände zu erheben. Feuerwehrzufahrten auf die andere Bahnseite sind seitens der Stadt schon angemahnt worden. Ebenso ist klar, dass die Grüne Straße in Zukunft einen wesentlich höheren Schwerlastverkehr zu verkraften hat.

 
 

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