Zwei Gruppen wollen Dienstag demonstrieren

So wie hier in Essen wollen heute auch in Duisburg Menschen für die Freiheit Palästinas demonstrieren. Auch eine Gegendemonstration ist angemeldet.
So wie hier in Essen wollen heute auch in Duisburg Menschen für die Freiheit Palästinas demonstrieren. Auch eine Gegendemonstration ist angemeldet.
Foto: NRZ

Duisburg. „Freiheit für Palästina“ auf der einen Seite. „Kein Fußbreit für Antisemitismus und Antizionismus“ auf der anderen Seite. Genau diese Konstellation könnte Dienstagnachmittag ab 17 Uhr in der Innenstadt zur Realität werden. Nach vielen Städten in der Bundesrepublik erreicht damit der bewaffnete Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern nun auch Duisburg. Denn bei der Polizei liegen zwei Demonstrationen zur Genehmigung vor. Eine Entscheidung darüber, wer wann wo und wie demonstriert, soll wohl Dienstagmorgen fallen, erklärte Polizeipressesprecher Joachim Wawrzeniewski am Montag auf Anfrage.

Die Demonstration mit dem Motto „Kein Fußbreit für Antisemitismus und Antizionismus“ hat eine Privatperson angemeldet und der Polizei mitgeteilt, dass sie rund 100 bis 150 Teilnehmer erwartet. Ob eine Organisation hinter dem Aufruf steht, ist im Polizeipräsidium an der Düsseldorfer Straße nicht bekannt.

Die „Freiheit für Palästina“-Kundgebung hat die Organisation „Young Struggle“ den Behörden angezeigt. Auf der entsprechenden Facebook-Seite wünschen die Organisatoren neben dem Motto auch gleich dem Zionismus den Tod an den Hals und rufen zum revolutionären Kampf auf. Friedlicher Protest hört sich anders an. (auf)

 
 

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