Zuzug stellt Städte zunehmend vor Probleme

Hochfeld - im Bild die Wanheimer Straße - ist ein von Bulgaren bevorzugter Zugugsort. Neuerdings wird von Armutswanderungen gesprochen, die auch andere Großstädte wie Berlin und Dortmund beschäftigt. Foto: Friedhelm Geinowski/WAZFotoPool
Hochfeld - im Bild die Wanheimer Straße - ist ein von Bulgaren bevorzugter Zugugsort. Neuerdings wird von Armutswanderungen gesprochen, die auch andere Großstädte wie Berlin und Dortmund beschäftigt. Foto: Friedhelm Geinowski/WAZFotoPool
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Duisburg, Berlin und Dortmund haben das gleiche Problem: Der Bürgermeister des Berliner Stadtteils Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), sieht in Duisburg eine zunehmende Armutswanderung von Rumänien und Bulgarien in deutsche Großstädte. Das meldet der Evangelische Pressedienst.

In seinem Bezirk würden sich zunehmend „Inseln“ von Rumänen und Bulgaren bilden, seine Kollegen aus anderen deutschen Großstädten machten ähnliche Erfahrungen, sagte Buschkowsky dem ARD-Politmagazin „Report Mainz“. In NRW sind unter anderem Dortmund und Duisburg betroffen.

Zuwanderung aus Südosteuropa

Auf Landes- und Bundesebene habe die Politik diese neue Zuwanderung aus Südosteuropa aber noch nicht als Integrationsproblem erkannt. „Das sind EU-Bürger, und wir müssen sehen, wie wir sie integrieren, wenn sie da bleiben wollen.“

Um auf „das neue Integrationsproblem“ reagieren zu können, müssten die Städte mehr Geld bereitstellen. Kinder der Roma-Familien hätten als EU-Bürger ein Recht auf Schulunterricht. Deswegen benötigten die Schulen mehr Lehrkräfte mit entsprechenden Sprachkenntnissen.

 
 

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