Zoo Duisburg: „Warten hat endlich ein Ende“ – DIESE Tiere können die Besucher jetzt sehen

Das sind die fünf größten Zoos Deutschlands

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Tolle Nachrichten für alle Besucher des Zoo Duisburg!

Einige Besucher des Zoo Duisburg werden sich schon gefragt haben, wann es endlich so weit ist. Die Antwort lautet: Jetzt! Schon seit einigen Wochen hat der Tierpark neue Mitbewohner, nun können sie endlich alle sehen.

Zoo Duisburg: Endlich! DIESE Tiere kann nun jeder sehen

Mitte Juni verkündete der Zoo Duisburg die freudige Nachricht, dass der Tierpark zwei neue Bewohner hat: die Seekühe Pablo und Manfred. Im selben Atemzug folgte jedoch die verständliche Ernüchterung. Das Brüderpaar musste sich erstmal eingewöhnen, bevor sie dem großen Publikum zur Show gestellt werden können (hier mehr dazu).

„Am Mittwoch hat das Warten endlich ein Ende“, verkündete der Zoo Duisburg nun die freudige Nachricht auf Facebook. Ab dem 29. Juni werden die Türen des Rio Negros wieder geöffnet und jeder kann einen Blick auf die südamerikanischen Schwergewichte werfen. Die beiden Seekühe sind einzigartig in NRW und auch deutschlandweit eine große Besonderheit. Denn außer in Duisburg sind die Manatis, wie Seekühe auch genannt werden, sonst nur noch im Tiergarten Nürnberg zu beobachten.

Bis zur Öffnung war es ein schweres Stück Arbeit. Das komplette Wasserarreal musste für die Tiere umgebaut werden. So wurde die bestehende Technik zur biologischen Wasseraufbereitung modernisiert, neue Filterelemente eingebaut und sechs Strömungspumpen verbaut. „Es war ein Kraftakt und ich bin sehr glücklich, dass die Tropenhalle nun für alle Gäste unseres Zoos wieder geöffnet ist. Sie bietet faszinierende Einblicke in einen fernen und hochbedrohten Lebensraum. Mit Pablo und Manfred haben wir zwei Individuen, die gemeinsam mit uns für den Erhalt ihres Lebensraumes werben werden“, so Zoodirektorin Astrid Stewin.

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Zoo Duisburg schließt Nachwuchs in Zukunft nicht aus – DAVON hängt es ab

In den drei Wochen haben die Pfleger schon einige Eigenheiten der neuen Zoobewohner kennengelernt: „Sie schwimmen beide gerne auf dem Rücken und benutzen zum Steuern vor allem ihre linke Brustflosse. Das haben sie sich von ihrem Vater abgeschaut“, weiß Kuratorin Sandra Dollhäupl. So sind beide Brüder auch verrückt nach Muscheln. Neben den eiweißhaltigen Leckerbissen stehen täglich kistenweise knackiger Salat sowie verschiedene Sorten Gemüse auf dem Speiseplan der Seekühe.

Ob die zwei Brüder künftig eine passende Partnerin bekommen werden und süßer Nachwuchs in Planung ist, scheint zumindest nicht ausgeschlossen: „Das Wasserareal der Tropenhalle bietet Raum für drei erwachsene Tiere. Die Entscheidung, ob wir zu einem späteren Zeitpunkt ein Weibchen bekommen, trifft ausschließlich das EEP auf Grundlage der Entwicklung des gesamten Seekuh-Bestandes in Europa“, erklärt die Kuratorin.

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Neben den Seekühen können die Zoobesucher auch das Faultier Matze, Krokodil Karl und die weiteren Bewohner in der Tropenhalle beobachten. Und es gibt noch eine Premiere: erstmals kann die GEBAG Ameisenanlage besichtigt werden. Auch am Gehege des Tieflandpakas soll sich einiges geändert haben. (cg)