Duisburg

Zoo Duisburg: Freude über tierischen Neuzugang! SIE soll Besuchern „unbegründete Ängste“ nehmen

Das sind die fünf größten Zoos Deutschlands

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Duisburg. Tolle Nachrichten vom Zoo Duisburg!

Der Zoo Duisburg begrüßt eine neue Bewohnerin in seinen Reihen. Sie hat gleich zwei ganz besondere Aufgaben. Zum einen soll sie den Besuchern „unbegründete“ Ängste vor ihrer Art nehmen, verrät der Zoo. Zum anderen hoffen die Mitarbeiter, dass sie für Nachwuchs sorgt.

Zoo Duisburg: Neuzugang!

77 Zentimeter lang, grau-schwarze Färbung. Pudelwohl fühlt sie sich im Salzwasser: die neue Bambushai-Dame vom Zoo Duisburg!

Sie wird die neue Mitbewohnerin vom Bambushai Lenny, der bislang ein Singledasein in seinem Junggesellen-Aquarium führte. Womöglich hat er sogar bereits ein Auge auf seine Artegenossen geworfen. Innerhalb weniger Minuten nach ihrem Einzug habe er bereits Körperkontakt zu ihr aufgenommen.

Zoo Duisburg: Neues Hai-Weibchen macht Hoffnung

„Das nährt die Hoffnung, dass es in Zukunft Haibabys in Duisburg geben könnte, sagt der zoologische Leiter Oliver Mojecki. „Wir hoffen durch das neue Weibchen nun auf Nachwuchs bei dieser kleinen und potentiell gefährdeten Haiart.“

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Das ist der Zoo Duisburg:

  • 1934 gegründet
  • Mehr als 100 Mitarbeiter
  • Insgesamt 6862 Tiere im Zoo Duisburg
  • Bekannt u.a. für sein Delfinarium
  • Jährlich rund eine Million Besucher

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Kleine Haibabys im Aquarium des Duisburger Zoos, das wäre eine schöne Überraschung. Doch auf den Flossen des neuen Bambushais lastet noch eine weitere Aufgabe. „Außerdem möchten wir mit diesen Tieren für die Bedrohungssituation von vielen anderen Haien aufmerksam machen und Menschen die unbegründete Angst vor den Raubfischen nehmen“, sagt Mojecki.

Zoo Duisburg: DIESE Aufgabe kommt dem Hai zu

Eine Aufgabe, die die neue Haidame mit Sicherheit gern übernimmt. Schließlich eilt ihren Artgenossen oft ein schlechter Ruf voraus. Sie gelten nicht als Sympathieträger, werden daher häufig nicht gut genug geschützt und gnadenlos gejagt, erklärt der Zoo Duisburg.

Rund 100 Millionen Haie sollen so jedes Jahr durch den Menschen getötet werden. Sie landen als Beifang in den Langleinen der Fischer, ihr Lebensraum wird verschmutzt und Riffe zerstört.

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Zoo Duisburg: Haie sterben durch gezielte Fischerei auf den Meeren grausamen Tod

Auch gezielte Fischerei macht dem Bestand zu schaffen. Etliche Kulturen nutzen ihre Flossen für Suppen oder medizinische Zwecke. Fischer trennen den Haien dazu bei lebendigem Leib die Flossen ab. Ihre Körper werfen sie dann achtlos über Bord, im Wasser warten sie hilflos auf einen qualvollen Tod.

Auch die Kinderstube vieler Haiarten wird immer kleiner, denn die für Babyhaie so wichtigen Mangrovenwälder werden gerodet. Das hat üble Folgen: 75 Prozent aller Haiarten gelten als bedroht.

Zudem wäre ein Meer ohne Haie undenkbar. Als Raubtiere stehen sie am Ende der Nahrungskette, besonders die großen Haiarten nehmen eine wichtige Rolle ein. Fehlt der Hai, kommen die sensiblen Nahrungsbeziehungen und damit das ganze Ökosystem Meer aus dem Gleichgewicht. (vh)