Duisburg

Daniel Küblböck: Das sagt DSDS-Siegerin Marie Wegener über den tragischen Fall ihres Superstar-Kollegen

Die 16-jährige Marie Wegener aus Duisburg stellte sich den DER WESTEN-Fragen.
Die 16-jährige Marie Wegener aus Duisburg stellte sich den DER WESTEN-Fragen.
Foto: imago/ Future image

Duisburg. Vier Monate sind mittlerweile vergangen, da gewann Marie Wegener als jüngste Siegerin die RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“. Seitdem hat sich einiges getan, die 17-Jährige lebt zwischen Schule und ZDF-Fernsehgarten, zwischen Abistress und Konzert-Lampenfieber.

Mit DER WESTEN hat die Duisburgerin über die Zeit nach dem DSDS-Sieg, große Bühnen und das Schicksal von Daniel Küblböck gesprochen.

Hallo Marie, sonntags standest du im ZDF-Fernsehgarten vor Millionen Fernsehzuschauern auf der Bühne, montags hieß es wieder Schulbank drücken. Wie hat sich dein Leben nach dem DSDS-Sieg verändert - und wie meisterst du das alles?

Es ist viel zu tun und nicht immer einfach, aber so langsam pendelt es sich an. Das Abi ist mir ziemlich wichtig, deshalb wollte ich dich Schule auf jeden Fall fertig machen. Eigentlich dachte ich, dass ich mir einen Privatlehrer nehmen werde, aber wir haben dann entschieden, dass ich weiter in meine Schule gehe, auch weil da meine Freunde sind. Ich lerne dann eben im Flieger, im Zug.

Wie fühlt es sich an, von Mitschülern um ein Foto gebeten zu werden oder auf offener Straße erkannt zu werden?

Das ist schon krass. Wenn jüngere Mitschülerinnen zu mir kommen und fragen, ob wir ein Foto machen können, ist das schon irgendwie super-süß und auch mutig. Auch auf offener Straße werde ich öfter mal angesprochen, das ist schon irgendwie unwirklich.

Am vorvergangenen Sonntag warst du im ZDF-Fernsehgarten auf der Bühne vor einem Millionenpublikum am Fernseh. Bestimmt ein Wahnsinnsgefühl oder?

Es war eine tolle Bühne und eine fette Location. Ich durfte nach meinem DSDS-Sieg ja schon mal dort auftreten. Das war schon toll. Ein Highlight war auch ein Auftritt in Berlin vor 15.000 Zuschauern. Wenn ich zurückdenke, kurz vor DSDS habe ich noch vor 100, 150 Zuschauern gesungen, das war damals schon groß. Jetzt sind es einfach ganz andere Dimensionen.

Seit drei Wochen ist deine neue Single „Der, der mein Herz versteht“ raus - was ist das besondere an dem Song?

Es ist ein Feature, ein Liebessong, aber etwas poppiger, gemeinsam mit dem Rapper Mc Bilal, ich finde, es ist eine coole Nummer geworden.

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Wie war die Arbeit mit Rapper Mc Bilal?

Wir sind ja beide aus dem Ruhrpott, er kommt aus Gladbeck, ich aus Duisburg, wir haben uns also super verstanden. Er ist ein ganz lieber Kerl, nicht der typische Rapper. Der Videodreh war extrem spaßig.

Ein Thema, dass Deutschland derzeit bewegt, ist das Verschwinden von Daniel Küblböck. Hast du ihn einmal persönlich kennengelernt und wie hast du das Ganze erlebt?

Sein Schicksal hat mich natürlich getroffen. Ich habe ihn nie persönlich kennengelernt, aber von Juliette Schoppmann (Anm. d. Red.: war bei der ersten Show im Finale und war in diesem Jahr als Vocal-Coach dabei), die Daniel gut kannte, viel über ihn gehört. Es tut mir extrem leid, was mit ihm passiert ist.

Ein Thema, das in diesem Zusammenhang immer wieder aufkam, war Mobbing. Auch du hast in einem Interview erklärt, dass du Erfahrungen mit Mobbing gemacht hast. Nimmt einen dann das Schicksal umso mehr mit?

Jeder hat das wohl schon einmal erlebt. Auch ich hatte eine Phase, in der ich gemobbt wurde. Den einen belastet das vielleicht mehr, den anderen weniger. Das Schicksal von Daniel Küblböck ist natürlich einfach extrem traurig.

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Für dich stehen in diesem Jahr noch einige Highlights an. Wo bekommen dich deine Fans noch zu sehen?

Ich bin noch bei einigen Fernsehsendungen, da kann ich aber noch nicht zu viel verraten. Und Ende des Jahres, am 28. Dezember, habe ich mein erstes eigenes Konzert mit Band in der Kulturfabrik Krefeld. Das ist schon etwas Besonderes, wenn die Fans nur für dich kommen. (Tickets kannst du hier bestellen)

Wie bereitet man sich auf das erste eigene Konzert vor?

Üben, üben, üben (lacht). Und natürlich auch mit der Band proben. Vorher gehe ich noch als Opening-Act mit Ella Endlich (Anm. d. Red: War in der DSDS-Jury) auf Tour. Sie ist eine sehr entscheidende Person, die mir viel hilft und die ich auch nach DSDS noch öfters getroffen habe.

 
 

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