Zahl der U3-Plätze in Duisburg steigt um zwölf Prozent

Für fast die Hälfte aller ein- und zweijährigen Kinder kann die Stadt im nächsten Jahr den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz erfüllen
Für fast die Hälfte aller ein- und zweijährigen Kinder kann die Stadt im nächsten Jahr den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz erfüllen
Foto: Lars Heidrich/Funke FotoServices
Obwohl die Zahl der Betreuungsplätze für U3-Kinder in Duisburg um 12 Prozent steigt, bleibt die Quote im kommenden Jahr unter dem Landesschnitt.

Duisburg.. Zum Kindergartenjahr 2015/16 soll die Versorgungsquote für U3-Kinder mit einem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in Duisburg auf 47,9 Prozent der Ein- und Zweijährigen steigen. Diesen Wert, der auf der von der Stadt gemeldeten Zahlen basiert, nannte am Montag NRW-Familienministerin Ute Schäfer (SPD) in Düsseldorf.

Insgesamt sollen dann rund 4000 Plätze in Kindertagesstätten und Einrichtungen der Tagespflege zur Verfügung stehen. Im aktuellen Kindergartenjahr lag die Versorgungsquote für die Ein- und Zweijährigen nach Angaben der Verwaltung bei 35,9 Prozent. Rechnet man auch die 4095 U1-Kinder hinzu, für die aktuell stadtweit 90 Plätze gemeldet sind, liegt die Versorgungsquote im gesamten U3-Bereich bei 29,7 Prozent. Zu der per Ratsbeschluss von 2008 angestrebten Zielquote von 32 Prozent fehlen demnach rechnerisch 279 Plätze.

Quote liegt trotz Steigerung unter dem Schnitt

Trotz der erheblichen Steigerung bei den Plätzen für Kinder mit Rechtsanspruch liegt die Quote in Duisburg deutlich unter dem Durchschnitt der Städte und Gemeinden in NRW, laut Ministerium bei 54,9 % zum Kindergartenjahr 2014/15. Für den gesamten U3-Bereich liegt die Quote dann im Land bei 36,9 %.

Schwächer ist die Versorgung der Ein- und Zweijährigen auch im Vergleich mit den Nachbarstädten. Für 48,1 % kann Oberhausen einen Platz anbieten, in Mülheim sind es 59,9 % und in Krefeld 54,1 Prozent. Mit einer Versorgungsquote von 64 % liegt die Landeshauptstadt Düsseldorf in der Spitzengruppe.

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