Zahl der Loveparade-Verletzten steigt auf 511

DerWesten
Menschen versuchen sich  auf der Duisburger Loveparade aus dem dichten Gedränge vor dem Tunnel auf der Karl-Lehr-Straße nach oben zu retten. Foto: Peter Malzbender
Menschen versuchen sich auf der Duisburger Loveparade aus dem dichten Gedränge vor dem Tunnel auf der Karl-Lehr-Straße nach oben zu retten. Foto: Peter Malzbender
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Duisburg. Die Massenpanik im Tunnel auf der Karl-Lehr-Straße unter den Loveparade-Besuchern hat 19 Menschen das Leben gekostet, Hunderte wurden verletzt. Eine Person schwebt in Lebensgefahr, über 1000 werden noch vermisst.

19 Tote und 511 Verletzte – das ist die traurige Bilanz der Loveparade, nachdem am Samstag im Gedränge eine Massenpanik unter den Besuchern im Tunnel auf der Karl-Lehr-Straße entstanden ist. Sonntagvormittag war noch von 342 Verletzten die Rede, inzwischen sind die Angaben auf 511 gestiegen – eine Person schwebt noch in Lebensgefahr. Doch neben Toten und Verletzten gibt es wenige Tage nach dem Unglück auch noch zahlreiche Vermisste.

Der Polizei in Duisburg sind im Zusammenhang mit den tragischen Geschehnissen um die Loveparade insgesamt 2367 vermisste Personen gemeldet worden. Der Verbleib von 1138 Menschen konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Kriminalpolizei Duisburg bearbeitet die Vermisstenanzeigen mit über 40 Beamten. Leider stellen sie immer wieder fest, dass Angehörige, die eine Vermisstenanzeige erstattet haben, sich nicht bei der Polizei melden, wenn die vermisste Person zurück gekehrt ist.

Die Polizei bittet die Angehörigen von bislang als vermisst geltenden Personen daher um sofortige Mitteilung nach deren Rückkehr. Dazu sind tagsüber die Rufnummern 0203/280 4125, - 4128 oder - 4526 freigeschaltet.