X-Factor-Sieger David Pfeffer verzaubert Fans in Duisburg

X-Factor-Gewinner David Pfeffer sang zusammen mit seiner Band im Grammatikoff in Duisburg. Der Polizist aus Duisburg wurde von seinen zahlreichen Fans begeistert empfangen. Foto: Stephan Eickershoff
X-Factor-Gewinner David Pfeffer sang zusammen mit seiner Band im Grammatikoff in Duisburg. Der Polizist aus Duisburg wurde von seinen zahlreichen Fans begeistert empfangen. Foto: Stephan Eickershoff
Foto: WAZ FotoPool
David Pfeffer hat bei seinem ersten Auftritt nach seinem Sieg bei der Casting-Show „X-Factor“ das Publikum im Duisburger „Grammatikoff“ begeistert. Mit seiner gefühlvollen Art und vielseitigen Stimme präsentierte er auch Songs von seinem neuen Album „I Mind“.

Duisburg. Mit seiner gefühlvollen, sentimentalen Art und seiner vielseitigen Stimme verzauberte David Pfeffer am Montagabend sein Konzertpublikum im „Grammatikoff“. Es war der erste Auftritt des Sängers in seiner Wahlheimat Duisburg, seit seinem Sieg bei der Fernseh-Castingshow „X-Factor“ vor drei Monaten. Seine Fans waren begeistert von Pfeffers Auftritt – dabei wirkte der 29-Jährige zunächst selbst etwas aufgeregt.

Im schwarzen Wollpullover mit weißem Kragen und heller Jeans betrat David Pfeffer die Bühne, eine rot lackierte E-Gitarre über seiner Schulter. Kunstnebel und bunte Lichter umspielten seinen Körper. Mit geschlossenen Augen begann er zu singen und entlockte seinen überwiegend weiblichen Fans ein erstes Kreischen. Hoch konzentriert performte Pfeffer zwei Lieder von seinem Album „I Mind“, erst dann begrüßte er sein Publikum. Es schien, als sei eine Last von ihm abgefallen.

„Ich wohne mittlerweile seit acht Jahren in Duisburg und ich bin mittlerweile echt ein bisschen heimisch geworden hier“, gestand Pfeffer seinen Fans. „Dass ihr heute Abend für mich hier seid, bedeutet mir sehr viel.“ Zum Dank sang der Künstler seinen romantisch-melancholischen Mix aus dem Rock-/Pop-Genre gewohnt stimmsicher und mit viel Gefühl. Bei den rockigen Nummern unterdessen wurde Pfeffer zusehends ausgelassener und schmetterte sie so kraftvoll ins Mikrofon, dass schon nach einigen Takten seine Halsschlagader deutlich sichtbar hervortrat.

Erinnerungen an „feste Feste“ im Grammatikoff

„Hier haben wir einige feste Feste gefeiert“, erinnerte sich Pfeffer schmunzelnd an das ausverkaufte „Grammatikoff“, vormals Hundertmeister, das für ihn viele Erinnerungen bereithalte. „Die Wendeltreppe dort drüben hat so manchem damals den direkten Weg nach unten gezeigt. Und vor der Tür haben wir einmal alle gestapelten Stühle umgeworfen, bei dem Versuch, uns anzulehnen.“ Diese Momente seiner Offenheit, seiner Ehrlichkeit sind die Basis für Pfeffers bodenständige Art. Und die macht ihn so sympathisch.

„Er ist so ein netter Kerl, einfach der typische Schwiegersohn“, sagte Konzertbesucherin Anke Klein. Sie und ihre Arbeitskolleginnen haben sich Poster besorgt: „Wir arbeiten in einem Behindertenwohnheim und unsere Bewohner werden sich sicherlich freuen“, erklärte Klein. Vor Jahren habe sie David schon einmal als Vorband gesehen. Sie erinnere sich aber nicht mehr genau, wo das war. „Aber heute hat er mir sehr gut gefallen, ein ruhiges Konzert mit Momenten zum Nachdenken.“

David Pfeffer macht schon seit Jahren Musik mit seiner Band

Was viele nicht wissen: Mit seiner Band macht er schon seit Jahren Musik. Die Formation heißt „Inpaticula“. Und so stellten Pfeffer und seine vier Instrumentalbegleiter auch Songs aus ihrem eigenen Repertoire vor: Lieder wie „Black Old Coffee“, die ähnlich romantisch, oft aber eine Spur rockiger als Pfeffers Solo-Stücke daherkommen und dem Publikum hervorragend gefielen. Drei Zugaben gab Pfeffer abschließend, darunter „I’m Here“ – das Lied, mit dem er das Finale der Castingshow im Dezember gewann.

Seine Fans sangen reihenweise auswendig mit und Pfeffers erstes Duisburger Konzert mit seiner neuen Berühmtheit fand einen Ausklang mit ganz viel Gänsehaut.

 
 

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