Wikipedia-Gründer Jimmy Wales kommt zum Mercator-Jahr nach Duisburg

Zum Mercatorjahr 2012 besucht Jimmy Wales, der Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, das Ruhrgebiet und kommt als Hauptredner der Festveranstaltung "Mercator Lecture" auch nach Duisburg.
Zum Mercatorjahr 2012 besucht Jimmy Wales, der Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, das Ruhrgebiet und kommt als Hauptredner der Festveranstaltung "Mercator Lecture" auch nach Duisburg.
Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, besucht zum Mercator-Jahr 2012 das Ruhrgebiet. Das gab die Stiftung in Essen bekannt. Wales wird Hauptredner der Festveranstaltung „Mercator Lecture“ der Stiftung Mercator am 5. März 2012 in der Salvatorkirche Duisburg.

Duisburg.. Am Tag von Mercators 500. Geburtstag sollen er und sein Werk im Kreis hochkarätiger Gäste aus der Region geehrt werden. Bis zu 50 Duisburger Bürger werden die Möglichkeit haben, an der Veranstaltung „Mercator Lecture“ der Stiftung Mercator am 5. März 2012 in der Salvatorkirche teilzunehmen. Insgesamt unterstützt die Stiftung das Mercator-Jahr 2012 in Duisburg mit 1,3 Millionen Euro.

Jimmy Wales steht mit seiner Idee Wikipedia heute für die Verbindung von globalem Denken, wissenschaftlicher Präzision und unternehmerischem Handeln wie damals Gerhard Mercator “, so Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Im Februar 2012 werden in Kooperation mit der WAZ 25x2 Karten verlost. Die Stiftung Mercator wird im Vorfeld darüber informieren.

Eine simple Idee stand am Anfang

Wales wird darüber reden, wie die Welt heute, im 21. Jahrhundert, vermessen wird. So beschreibt er den Beginn von Wikipedia wie folgt: „Alles begann mit einer simplen Idee: ‚Was wäre, wenn das gesamte Wissen der Menschheit jedem frei zugänglich ist!?´ Eine Idee, die zunächst von vielen belächelt wurde. Idealismus? Utopie? Eine Sammlung des Wissens, des wertvollsten Gutes der Menschheit, ohne jegliches kommerzielles Interesse? Undenkbar! Denn Wissen ist Macht.“

Duisburger Bürger sind ebenso zu einer weiteren Veranstaltung der Stiftung im Mercator-Jahr eingeladen. Mit einem öffentlichen Abendvortrag im Stadthistorischen Museum Duisburg startet am 29. Februar die Konferenz „Gerhard Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer“ in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen.

Die Kunstwissenschaftlerin Tanja Michalsky von der Universität der Künste in Berlin wird zum Thema „Karten machen Räume“ sprechen. Ziel ist ein Brückenschlag zwischen Duisburger Lokalgeschichte und aktueller wissenschaftlicher Forschung. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Um Anmeldung wird unter 0201/245 22 60 oder per Mail gebeten.

Gerhard Mercator steht für globales Denken

Die Stiftung Mercator engagiert sich zum 500. Geburtstag des Kartographen Gerhard Mercator im Mercator-Jahr 2012 in Duisburg. Sein Name steht für die Verbindung von globalem Denken, wissenschaftlicher Präzision und unternehmerischem Handeln. Sein Leben zeigt außerdem die Bedeutung von interkultureller und interreligiöser Toleranz – Werte, für die auch die Stiftung Mercator eintritt.

In Andenken an Gerhard Mercator engagiert sich die Stiftung Mercator deshalb mit 1,3 Millionen Euro und folgenden vier Projekten: der wissenschaftlichen Tagung „Gerhard Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer“, der Festveranstaltung „Mercator Lecture“ in der Salvatorkirche, dem Kabarettwettbewerb „Das Schwarze Schaf“ und dem Jugendprogramm Crossroutes 51°.

Gerhard Mercator war ein bedeutender Kartograph und Kosmograph des 16. Jahrhunderts. Seine Karten und Globen waren präziser als alle, die bis dahin zur Verfügung gestanden hatten, und fanden im Zeitalter der Entdeckungen reißenden Absatz, von den Höfen der Zeit bis hin zu den Seefahrern.

Sie setzten Standards für die folgenden zwei Jahrhunderte; die von ihm entwickelte Mercator-Projektion, die eine winkelgetreue Abbildung der Erde ermöglicht und damit die Navigation auf See erheblich erleichtert, wird bis heute angewendet. Auch der Begriff Atlas für ein Sammelwerk geographischer Karten geht auf Mercator zurück. Mercator verbrachte 42 Jahre in Duisburg und wurde zum wohl bis heute bedeutendsten Bürger der Stadt.

 
 

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